Verstärkung an der Kriminalfront: Die gebürtige Salzburgerin Patricia Aulitzky kehrt heim und ermittelt ab sofort in der beliebten „Die Toten von Salzburg“-Reihe. Ihre Premiere feiert sie heute Abend (20.15 Uhr, ORF 2) in „Die letzte Reise“. Fazit: Debüt gelungen.
Eng anliegende Lederjacke, eine gewisse Vorliebe für düstere Gothic-Rock-Klänge und überhöhte Geschwindigkeit - Zielfahnderin Ludovika „Lu“ Frei (Patricia Aulitzky) kehrt nach vielen Jahren Abwesenheit wegen ihrer demenzkranken Mutter (Dany Sigel) in ihre alte Heimat Salzburg zurück und sorgt sogleich für Aufruhr. Den „Deckel“ muss sie nach Raserei und 20 Jahre abgelaufenem Pickerl auf ihrem Ford Mustang bei Hofrat Alfons Seywald (Erwin Steinhauer) abgeben – von wegen Polizistenbevorzugung.
Zudem wird im Salzbergwerk Hallein die Leiche eines bekannten Influencers gefunden. Der Oberkörper liegt in Deutschland, der Rest in Österreich. Lust an den Ermittlungen haben weder Salzburg noch Traunstein. Kommissarin Irene Russmeyer (Fanny Krausz) probt lieber für ihre Musicalrolle und kämpft gegen das Lampenfieber an, der deutsche Kollege Hubert Mur (Michael Fitz) hat eine Kreuzfahrt gewonnen und sucht mit seiner Helene (Natalie O’Hara) im Keller nach den passenden Badehosen. Doch der Hofrat weiß: „Mord geht immer vor Kultur – selbst bei uns hier in Salzburg“.
So müssen alle ihre privaten Pläne hintanstellen, um den kniffligen Fall zu klären. Übrigens auch der Chef selbst, der während seiner „Retreat“-Wochen die mehr als angeknackste Liebe zu seinem René (Michael Schönborn) retten möchte. Doch Frey bringt Schwung in die Sache und schnell wird klar – das altehrwürdige Salzbergwerk ist mit dem indischen Bollywood-Hype konfrontiert. Musste Ben Lackner deshalb sterben? Und was hat es mit seinem Doppelleben auf sich? Um den Fall zu lösen, müssen erst ein paar ermittlungstechnische Animositäten beiseite geschafft werden ...
Der letzte Fall der beliebten Krimireihe „Die Toten von Salzburg“ versammelte im März 2025 nicht weniger als 927.000 Österreicher vor den Fernsehbildschirmen. Mit einer gewohnt kecken und rauen Aulitzky als Neuzugang im Ermittlungsteam, wunderbaren Bildern von der Salzbergwelt Halleins und einem kurzweiligen Drehbuch scheint ein weiterer Erfolg garantiert zu sein. Etwaig aufkommende Logiklöcher in der Rahmenhandlung werden von einem erfrischend harmonierendem Ensemble in den Hintergrund gespielt.
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