Die B100-Umfahrung in Greifenburg sorgt weiterhin für Streit: Grundeigentümer fordern Akteneinsicht und eine Umweltprüfung, doch das Land lehnt ab.
Kaum ein Thema wird in Oberkärnten so heiß gehandelt, wie die B100-Umfahrung in Greifenburg. Grundsätzlich sprechen sich die meisten für eine Umfahrung aus, nur wo und wie sie verläuft, sorgt für Diskussionen.
Seit vier Jahren kämpfen elf Grundeigentümer um Akteneinsicht sowie um eine zwingende Umweltverträglichkeitsprüfung. Bisher gab es dazu ein klares Nein vom Land.
Auf Optimierung wird gehofft
Nun nimmt die Sache erneut Fahrt auf. „Es hat zwei Gerichtsentscheidungen gebraucht, bis wir jene Unterlagen einsehen dürfen, die uns von Anfang an zugestanden wären“, erklärt Michael Dünhofen, Sprecher der Grundeigentümer.
Nun hofft man auf eine Optimierung der Trassenführung, denn diese würde, wie berichtet, aktuell durch ein Hochwassergebiet führen und Risiken für Landwirtschaft und Bevölkerung mit sich bringen. Außerdem fordert die Initiative weiter die UVP sowie Sofortmaßnahmen. Das Land reagiert prompt: Es brauche keine UVP, die Bewilligung ist rechtskonform. Landesrat Martin Gruber: „Diese Verhinderungsversuche zulasten der Region sind inakzeptabel.“
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