Jetzt wurde bekannt, warum am Montagabend ein 21-Jähriger im Tiroler St. Anton am Arlberg 30 Meter in einen Tobel stürzte. Der stark Alkoholisierte wollte am Rand eines Parkplatzes seine Notdurft verrichten, „flog“ dabei jedoch 30 Meter einen steilen Hang hinunter. Sein Freund „folgte“ hinterher.
Diesen feuchtfröhlichen Abend werden die beiden trinkfreudigen Freunde wohl nicht so rasch vergessen. Denn das Verhängnis, das am Montagabend seinen Lauf nahm, schmerzt doppelt: körperlich und wegen der Kosten.
Zu tief in die Gläser geschaut
Wie berichtet, hatten der 21-jährige Deutsche und sein 22-jähriger österreichischer Kollege in einem bekannten Après-Ski-Lokal in St. Anton wohl zu tief in die Gläser geschaut. Dies blieb nicht ohne Folgen.
Der 21-jährige Deutsche stand am Rand eines Parkplatzes und stürzte plötzlich rund 30 Meter den mäßig steilen Hang hinunter.

Julia Pank, Polizeisprecherin
Bild: Christof Birbaumer
Missgeschick beim Pinkeln
Wie die „Krone“ mittlerweile erfahren hat, musste der Deutsche gegen 19 Uhr im Freien seine Notdurft verrichten – dabei geschah das brandgefährliche Missgeschick. „Er stand am Rand eines Parkplatzes und stürzte plötzlich rund 30 Meter den Hang hinunter“, schilderte Polizeisprecherin Julia Plank den Vorfall gegenüber der „Tiroler Krone“.
Freund folgte dem Deutschen unfreiwillig
Sein Kollege wollte dem 21-Jährigen daraufhin sofort zu Hilfe kommen, rutschte in dem laut Polizei mäßig steilen, mit hartem Schnee bedeckten Gelände jedoch selbst ab und kam daraufhin etwa auf Höhe des Freundes zum Stillstand.
Notruf aus der Schlucht
Der Deutsche musste sich in seiner misslichen Lage dann mehrfach erbrechen. Die körperlich offenbar kaum Verletzten hatten keine Chance, selbstständig aus dem Tobel den Hang zurück hinaufzukommen. So setzten sie einen Notruf ab.
Bergrettung und Notarztheli rückten an
Die Bergrettung St. Anton rückte mit Kletterausrüstung an, letztlich wurden die beiden aber vom Notarzthubschrauber RK-2 mit der Seilwinde geborgen. Das alkoholisierte und unterkühlte Duo lehnte dann medizinische Versorgung ab, unterschrieb einen Revers und verschwand in die Nacht ...
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