Im edlen Kaufhaus Steffl steht derzeit ein sogenanntes Pop-Up-Geschäft des Betriebs aus Lofer. Doch langfristig soll mehr daraus werden. Was das mit Jugendstil und Powidl zu tun hat und wie es in der Hauptstadt läuft.
Wie entsteht eigentlich eine Schokoladenfüllung? Franz Berger von der gleichnamigen Pralinenmanufaktur aus Lofer erklärt das so: Jedes Jahr wählen die Bergers ein Weihnachtsmotto. Heuer dreht es sich um Jugendstil, der besonders Wien geprägt hat. „In Wien ist dann die Powidl-Idee entstanden.“ Wobei sich die Idee im Laufe des kreativen Prozesses noch weiterentwickelt hat. Mit Mohn sollte sie sein, aber nun ist Zwetschke statt Powidl drin, sagt Franz.
Wien hat sich zur Schoko-Hochburg gemausert
Er führt gemeinsam mit seiner Schwester Anna die Confiserie. Passender könnte das Thema heuer nicht sein, denn die Bergers haben sich aus dem Pinzgau nach Wien vorgewagt. Das habe sich in den letzten Jahren zur Schokoladenmetropole entwickelt, erzählt Anna.
Ein großer Schritt. „Passt das zu uns? Konkurrieren wir mit den Schokoladenfachgeschäften, die in Wien schon unsere Produkte verkaufen?“ – diese Fragen stellte sich Franz. Viele Hersteller haben nahe der Kärtner Straße, in der auch das Kaufhaus Steffl liegt, ihre Läden.
Die Konkurrenz in der Hauptstadt ist groß. „Wir probieren das jetzt einfach“, haben sich die Bergers gesagt, als das Kaufhaus Steffl mit der Idee eines Pop-Up-Stores auf die Bergers zukam. Ein ideales Angebot, denn dabei wird eine Verkaufsfläche nur vorübergehend geöffnet. Seit 17. November verkaufen die Bergers ihre Süßigkeiten nun in Wien.
Wie es läuft? Anna und Franz schauen sich an und müssen grinsen. Sie sind zufrieden. Noch bis 10. Januar läuft die Aktion. Doch schon jetzt steht fest: Eine fixe Filiale können sich die Bergers gut vorstellen. „Langfristig wäre es schon toll!“ , sagt Franz. Eine Schokolade mit dem Stephansdom haben sie schon im Angebot. Vielleicht bleibt sie.
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