Petition eingebracht

Pinzgau kämpft um drei Bahn-Haltestellen

Salzburg
05.12.2025 16:30

Das Streichkonzert bei Bahnverbindungen mit der Fahrbahnumstellung Mitte Dezember bringt auch für den Pinzgau Einschnitte: Haltestellen in Saalfelden, Taxenbach und Leogang sind umkämpft. Eine Petition wurde eingebracht. 

Die Fahrplan-Umstellung bringt auch im Pinzgau mehrere Einschnitte: Neben neuen Zeiten im Frühverkehr soll die S-Bahn an den Haltestellen Saalfelden-Gerling und Taxenbach-Eschenau nicht mehr halten. Für Berufspendler, ältere Menschen oder Schüler sei der Zustieg hier unverzichtbar, so Kritiker.

Gospa Radovic, SPÖ-Gemeindevertreterin in Saalfelden: „Immer mehr Familien spüren, dass ohne Auto vieles nicht geht. Eine Mutter aus Gerling hat mir erzählt, dass sie vier Kinder großzieht, eines davon mit Behinderung. Was es nun für sie heißt, wenn die Kinder nicht mal mehr alleine in die Schule kommen, kann man sich vorstellen“, will sie für den Erhalt kämpfen. Ähnlich ist die Situation in Eschenau (Taxenbach): Der Bahnanschluss präge den Ortsteil mit 400 Einwohnern seit Generationen. Laut ÖBB gab es zu wenige Zustiege.

Umkämpft ist auch der Halt des Regionalexpress bei der Station Steinberge in Leogang, der schon 2024 wegfiel. Fahrgäste aus bevölkerungsstarken Ortsteilen wie Ort, Rosental oder Hirnreit haben es zum Halt beim Bahnhof Leogang deutlich weiter. Viele brauchen jetzt dafür ihr Auto.

Der SPÖ-Abgeordnete Andreas Haitzer hat für den Erhalt eine Petition im Nationalrat eingebracht. 500 Unterstützer haben schon unterschrieben.

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