19.03.2014 22:54 |

Spannender CL-Hit

Van-Persie-Hattrick bringt ManU doch noch Aufstieg

Manchester United hat es also doch noch geschafft: Nach dem blamablen 0:2 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Olympiakos Piräus fegten die "Red Devils" am Mittwoch im heimischen Old-Trafford-Stadion mit 3:0 über die Griechen hinweg - der Niederländer Robin van Persie erzielte dabei alle drei Treffer. Vorjahresfinalist Borussia Dortmund reichte eine 1:2-Heimniederlage gegen Zenit St. Petersburg zum Weiterkommen, das Hinspiel hatte man in Russland 4:2 für sich entschieden.

Manchester musste nach dem 0:2 in Griechenland zur großen Aufholjagd blasen - und das tat man vom Start weg. Wayne Rooney traf per Kopf die linke Stange (18.), wenig später verschuldete Olympiakos-Außenverteidiger Jose Holebas mit einer ungestümen Attacke gegen van Persie einen Elfmeter. Der gefoulte Niederländer trat selbst an und verwertete den Elfer scharf ins rechte Eck zum 1:0 (25.).

"Red Devils" überlegen, aber stets in Gefahr
Trotz der Überlegenheit der "Red Devils" blieb den Gästen immer wieder viel Platz für gefährliche Konter, in der 40. Minute musste ManU-Goalie David de Gea mit zwei Paraden gegen Alejandro Dominguez und Delvin N'Dinga glänzen. Kurz vor der Pause durfte der zuletzt schwer kritisierte Manchester-Coach David Moyes aber wieder jubeln, denn nach Querpass von Rooney vollendete van Persie zum 2:0 (45.+1).

Die letzte Chance, die völlig verkorkste bisherige Saison noch zu retten, war plötzlich wieder zum Greifen nahe. Und van Persie legte sogar noch Tor Nummer drei nach. Bei seinem Freistoß zum 3:0 (52.) erwischte er Olympiakos-Schlussmann Roberto am falschen Fuß. Die Griechen bäumten sich noch einmal auf, drängten vehement, aber im Endeffekt vergeblich auf die neuerliche Wende. Gedämpft wurde die Freude bei den Aufsteigern in der Nachspielzeit, denn ausgerechnet van Persie musste verletzt vom Rasen getragen werden.

St. Petersburg überrascht in Dortmund
Dortmund ging mit einer komfortablen Ausgangslage in die Partie und konnte sich auf das konzentrieren, was man laut Trainer Jürgen Klopp am besten kann: aggressiv verteidigen und schnell umschalten. Doch Zenit brachte rasch ein wenig Spannung ins Geschehen und ging 1:0 in Führung (16.). Der brasilianische Starstürmer Hulk spazierte durchs Dortmunder Mittelfeld und drosch den Ball aus 30 Metern ins linke Kreuzeck.

Dortmund ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen, Kapitän Sebastian Kehl sorgte noch vor der Pause mit einem Kopfball-Tor fürs 1:1 (38.). Damit war die Luft aus dem Duell endgültig draußen. Zenit, das in der Gruppenphase in Wien gegen die Austria 1:4 verloren hatte, gelang aber immerhin noch der Auswärtssieg, Jose Rondon stellte per Kopf auf 2:1 (73.).

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