Spektakulärer Unfall am Samstag in den frühen Morgenstunden auf der B179 Fernpassstraße im Tiroler Nassereith: Ein Auto – an Bord befanden sich Vater, Sohn und ein weiterer Verwandter – kam von der Fahrbahn ab und stürzte mehrere Meter über die Böschung. Die Insassen kamen alle recht glimpflich davon. Die Bergung des Pkw gestaltete sich schwierig.
Der Unfall ereignete sich gegen 6 Uhr im Gemeindegebiet von Nassereith. „Fahrzeug abgestürzt, B179 Fernpassstraße“, lautete der Einsatzcode, der von der Leitstelle Tirol rausging. Wie die Polizei inzwischen auf „Krone“-Nachfrage schilderte, sei es aufgrund eines Sekundenschlafs des Lenkers zu dem spektakulären Unfall gekommen.
Pkw blieb im Schnee bei Bäumen hängen
An Bord waren drei Deutsche – der 60-jährige Lenker, dessen Sohn (24) und ein weiteres Familienmitglied (57) –, die auf der B179 in Richtung Reutte unterwegs waren. Nachdem der Lenker laut eigenen Angaben am Steuer eingenickt war, geriet der Wagen links über den Fahrbahnrand hinaus und stürzte sich mehrmals überschlagend über die angrenzende Böschung. Nach zehn bis 15 Metern blieb das Fahrzeug bei Bäumen im Schnee hängen.
„eCall“-System löste Alarm aus
Die Insassen hatten offenbar riesiges Glück im Unglück – kamen mit leichteren Verletzungen recht glimpflich davon. Sie konnten sich eigenständig aus dem Wrack befreien und zur Straße aufsteigen. Das Trio wurde zur genaueren Abklärung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Einsatzkräfte waren über das „eCall“-System automatisch alarmiert worden.
Totalsperre bis 7.45 Uhr
Aufgrund des Unfalls und der folgenden aufwendigen Bergungsarbeiten musste die B179 für den gesamten Verkehr gesperrt werden. „Die Totalsperre wurde erst gegen 7.45 Uhr wieder aufgehoben“, so die Polizei zur „Krone“. Neben der Exekutive standen auch die Rettung, die Feuerwehr und ein Abschleppdienst im Einsatz.
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