Nachdem ihn dreiste Online-Betrüger hinters Licht geführt haben, ist ein Tiroler (80) mehrere zehntausend Euro los. Beinahe wäre es allerdings noch schlimmer gekommen, da der Einheimische bereits den nächsten Überweisungsauftrag geplant hatte.
Der 80-jährige Einheimische aus dem Raum Telfs wurde im Internet auf eine vermeintliche Webseite zum Investieren in Kryptowährung aufmerksam und hatte bald darauf telefonischen Kontakt mit einem Mann, der sich als Investmentberater ausgab. „Durch geschickte Gesprächsführung versprach dieser dem Österreicher, sein Geld gewinnbringend anzulegen“, erklärt die Polizei.
Tatsächlich überwies der 80-Jährige daraufhin in mehreren Tranchen einige zehntausend Euro auf Konten in Österreich und Deutschland.
Es gelang dem Täter, den 80-Jährigen zu mehreren Überweisungen in der Gesamthöhe eines mittleren fünfstelligen Eurobetrags zu verleiten.
Die Polizei in einer Aussendung
Bei erneuter Überweisung wurde Banker stutzig
Am Mittwoch wollte er sich dann seinen „erwirtschafteten Betrag“ – laut Betrüger habe dieser mehr als hunderttausend Euro betragen – auszahlen lassen. Dazu, so forderte ihn der vermeintliche Investmentberater auf, solle er aber zuvor erneut einen hohen fünfstelligen Eurobetrag überweisen.
Als sich der Senior zur Bank begab, um das Geld zu überweisen, wurde sein Bankberater stutzig. Er konnte die Zahlung verhindern und auch dafür sorgen, dass zwei weitere, noch laufende Überweisungen, gestoppt wurden.

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