Nach nur zwei Jahren verlässt Gastro-Legende Wilfried „Wiff“ Schrempf den bekannten Schladminger Kirchenwirt wieder. Auch wenn der ganze Winter „so gut wie ausgebucht“ ist.
Das jüngste Facebook-Posting der bekannten Gastro-Legende „Wiff“ Schrempf sorgt für ein Beben in der Branche und bei den (Stamm-)Gästen: „Der Kirchenwirt geht in die letzte Runde“, heißt es da. „Mit einem lachenden und einem weinenden Auge möchten wir euch mitteilen, dass dies unsere letzte Saison im Kirchenwirt sein wird.“ In die letzte Runde? Bedeutet dies das Aus für das Traditionshaus, das seit mehr als 300 Jahren prominent in der „Winter-Hauptstadt“ steht und aus dieser nicht wegzudenken wäre?
„Das bedeutet einfach, dass es für uns als Betreiber hier zu Ende geht“, kalmiert der leidenschaftliche Wirt. Aber er und seine Gattin haben ja erst vor zwei Jahren – nachdem Schrempf die bekannte Seethalerhütte verlassen hatte – das Gasthaus und Hotel mit 30 Betten mit viel frischem Schwung und Elan übernommen.
„Damals hat mein Steuerberater schon gesagt: ,Wenn dir da fünf Prozent bleiben, bist eh schon a wüder Hund.’ Und seither pfeifen uns die Kosten davon, sie haben so massiv angezogen, dass es sich schlicht nicht mehr rechnet.“ Für einen Selbstständigen sei das fast schon unmöglich. Hinter vorgehaltener Hand hört man auch, dass Schrempf gehofft hatte, das historische Haus zu kaufen statt es nur pachten zu können.
Der Umsatz ist super, der ganze Winter so gut wie ausgebucht – aber es bleibt unterm Strich halt nichts über. Das geht vom unternehmerischen Denken her nicht.
Wilfried „Wiff“ Schrempf
Für Kirchenwirt wird neuer Pächter gesucht
Wie es jetzt weitergeht? „Die Saison machen wir ja ohnehin zu Ende. Und dann lassen wir uns inspirieren“, grinst er. In welche Richtung? Das will er nicht verraten, aber es sei natürlich gastronomisch. „Ein bissl viel gastronomisch sogar.“ Währenddessen wird nach einem neuen Pächter gesucht.
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