Osttirol ehrte Tour-Held Felix Gall für seine beste Karriere-Saison mit einem tollen Kino-Abend in Lienz! Der Tiroler Radprofi plauderte dabei über den Urlaub, Neuzugänge und sein großes Ziel.
Stark wie noch nie: Felix Gall stieg als Fünfter bei der Tour de France endgültig in die Weltspitze auf. Mit dem achten Gesamtplatz bei der späteren Vuelta a Espana sorgte der Tiroler sogar für einen Rekord – der Kletterer fuhr als erster ÖRV-Radprofi in einer Saison gleich zwei Top-10-Plätze bei einer Grand Tour ein.
Osttirol-Werber Franz Theurl hatte für die Ehrung eine besondere Idee. Er lud am Freitag zu einer Kino-Premiere in Lienz ein. In der Hauptrolle des Eurosport-Films? Felix Gall!
„Es ist immer wieder schön zu sehen, dass ich einen so tollen Rückhalt in meiner Heimat habe“, gestand der Kletterer aus Nußdorf-Debant. Neben vielen Fans saßen auch Freunde, Familie und Sport-Promis im vollen Kino-Saal.
Lakata „hadert“ mit Gall-Rekorden
Im Publikum war auch Mountainbike-Weltmeister Alban Lakata, der mit den unzähligen Rekorden seines Landsmanns hadert: „In Osttirol gibt es fast keinen Berg, wo Felix nicht die KOM-Bestzeit hält. Er ist ein begnadeter Bergfahrer, das merkte ich schon bei den ersten Trainingsausfahrten vor vielen Jahren mit ihm.“
Tour ist wichtigstes Rennen
Nach einem US-Urlaub mit Freundin Maya steht der Decathlon-Kapitän mittendrin in der Vorbereitung auf die Saison 2026: „Es hat mir sehr gutgetan, komplett abzuschalten. Über die Ziele kann ich noch nicht viel sagen, weil das Team erst im Dezember unsere Pläne macht. Die Tour de France ist für uns natürlich das wichtigste Rennen.“
Besonders freut es mich, dass ich mit Gregor Mühlberger einen Landsmann an meiner Seite habe. Wir verstehen uns super und er ist ein extrem starker Fahrer.
Radstar Felix Gall über Neuzugänge
Der französische Worldtour-Rennstall rüstete mit neun Neuzugängen für 2026 auf. Gall hatte sich für die Verpflichtung von Kumpel Gregor Mühlberger starkgemacht: „Besonders freut es mich, dass ich einen Landsmann an meiner Seite habe. Wir verstehen uns super und er ist ein extrem starker Fahrer.“
Interne Konkurrenz kein Problem
Viele Experten trauen Jungstar Paul Seixas den großen Durchbruch zu. Gall sieht in der internen Konkurrenz kein Problem: „Es kann nur gut sein, wenn wir mehr starke Fahrer haben.“
Und Österreichs Tour-Held braucht für seine Ziele gute Helfer: „Es ist das größte Radrennen der Welt. Generell möchte ich einmal ein Podium bei einer Grand Tour schaffen. Ob es nächstes Jahr gelingt, werden wir sehen.“
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