WM-Quali

Last-Minute-Krimi! Schottland siegt gegen Dänemark

Fußball International
18.11.2025 22:48
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die letzten WM-Quali-Spiele sind gespielt. Schottland schießt in der Nachspielzeit die beiden Siegstreffer zum 3:2 und 4:2 gegen Dänemark und fährt 2026 zur WM. Spanien, Belgien und die Schweiz lösen ebenfalls ihr Ticket und sind in Nordamerika vertreten.

Neben Österreich haben sich zum Abschluss der europäischen Qualifikations-Gruppenphase am Dienstag auch Spanien, Belgien, die Schweiz und Schottland das Ticket für die WM 2026 gesichert. Den Spaniern reichte ein Gruppe-E-2:2 gegen die Türkei. Die Belgier fuhren mit einem 7:0 gegen das punktlose Schlusslicht Liechtenstein in der Gruppe J einen Pflichtsieg ein. Den Schweizern genügte in Pool B ein 1:1 im Kosovo. Schottland gewann das Gruppe-C-Finale gegen Dänemark 4:2.

Schotten entschieden Krimi spät
Die Schotten durften sich im ausverkauften Hampden Park in Glasgow über einen Traumstart freuen, da Scott McTominay (3.) traf. Ex-Sturm-Graz-Stürmer Rasmus Höjlund brachte die Gäste mit einem verwandelten Elfmeter (57.) wieder auf WM-Kurs. Nur fünf Minuten später musste allerdings der Ex-Salzburger Rasmus Kristensen wegen wiederholten Foulspiels mit der Gelb-Roten Karte vorzeitig vom Feld. Dadurch kippte das Momentum aufseiten der Schotten, die nach einem Corner durch „Joker“ Lawrence Shankland (78.) wieder in Front gingen.

(Bild: AP/Andrew Milligan)

Zwei Tore in Nachspielzeit
Lange wehrte die Freude aber nicht. Trotz Unterzahl schloss der dänische Linksverteidiger Patrick Dorgu im Strafraum präzise zum 2:2 (82.) ab. Den längeren Atem hatten aber die Gastgeber, die dank später Treffer von Kieran Tierney (93.) und Kenny McLean (98.) nach langer Abwesenheit ein Comeback auf der WM-Bühne geben dürfen. In der ÖFB-Gruppe H fertigte Rumänien nach 0:1-Rückstand San Marino noch mit 7:1 ab.

(Bild: EPA/Julio Munoz.)

Spanien nur mit Remis
Die Spanier hätten sich auch eine Niederlage mit bis zu sechs Toren gegen die Türken leisten können, trennten sich in Sevilla aber mit einem Unentschieden. Dani Olmo (4.) und Mikel Oyarzabal (62.) trafen für die Iberer, Deniz Gül (42.) und Salih Özcan (54.) für die Gäste, die am Ende drei Zähler weniger auf dem Konto haben.

Belgisches Torfestival
Den Belgiern hätte aufgrund des klar besseren Torverhältnisses gegenüber den Verfolgern Wales und Nordmazedonien ein Remis gegen das Team aus dem Fürstentum gereicht. Damit wollten sich die „Roten Teufel“ aber nicht begnügen. Hans Vanaken legte schon nach drei Minuten mit dem Führungstor den Grundstein für den Sieg, Manchester-City-Flügelspieler Jeremy Doku machte noch vor dem Seitenwechsel mit einem Doppelschlag (34., 41.) alles klar. Danach trafen Brandon Mechele (52.), Alexis Saelemaekers (55.) und Charles de Ketelaere (57., 59.). Die Waliser sicherten sich zwei Punkte dahinter einen Play-off-Platz, dank einem Heim-7:1 gegen Nordmazedonien.

Foda-Elf muss in Playoffs
Die Schweizer hätten sich in Pristina beim von Ex-ÖFB-Teamchef Franco Foda gecoachten Kosovo eine Niederlage mit bis zu fünf Toren Differenz leisten können, richteten die Sache aber aus eigener Kraft. Ruben Vargas traf für die „Eidgenossen“ in der 47. Minute, Florent Muslija (74.) glich aus. Dadurch beträgt der Abstand auf den Verfolger am Ende drei Punkte. Die enttäuschenden Schweden beendeten die Quali nach einem 1:1 gegen Slowenien sieglos am Tabellenende.

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