Knapp aber doch brachten die Grazer Eishockey-Cracks den Sieg bei Bozen in trockene Tücher – mit 4:3 zwangen die 99ers die Südtiroler nach Penaltyschießen in die Knie. Obwohl die Truppe von Interimstrainer Philipp Pinter sogar schon 3:1 geführt hatte, keine zwei Minuten vor Ende aber noch den Ausgleich hinnehmen musste.
„Wir wollen mit einem guten Gefühl in die internationale Pause gehen“, meinte 99ers-Eishockeycrack Manuel Ganahl vor dem Gastspiel in Bozen am Sonntag. Das ist den Grazern in Südtirol auch gelungen – die von Sportchef Philipp Pinter interimistisch gecoachte Truppe beendete das Reisewochenende (über 1500 Kilometer in drei Tagen im Bus) mit einem 4:3-Penaltysieg. Sie hätte es sich aber einfacher machen können. Aber alles der Reihe nach.
Zwei Tore in Führung reichten nicht
Im Tor begann gegen Bozen wieder Maxime Lagace. Und der Kanadier machte einige Chancen der „Füchse“ zunichte. Doch auch in der Offensive mussten die Steirer lange auf den ersten Jubel warten. In Minute 23 war es dann so weit: Lukas Haudum mit einem perfekten Pass in die Schnittstelle, Paul Huber zog eiskalt ins lange Eck zur Führung ab. Die Lukas Kainz mit einem Direktschuss aus kurzer Distanz ausbaute. Auch vom Anschlusstreffer nach einer missglückten Schlittschuh-Abwehr ließen sich die 99ers nicht außer Tritt bringen. Michael Schiechl mit einem platzierten Schuss ins Kreuzeck stellte noch im Mitteldrittel den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.
Danach passierte lange nichts. Doch 6:53 Minuten vor dem Ende machte es Bozen noch einmal spannend, konnte auf 2:3 verkürzen. Weil die 99ers kurz zuvor nur die Stange getroffen haben. Doch es sollte noch dicker kommen – 1:33 Minuten vor dem Ertönen der Schlusssirene glichen die Bozener gar aus. In der Verlängerung musste Lagace wegen gesundheitlichen Problemen von Nico Wieser ersetzt werden. Der hielt in Folge drei Penaltys von Bozen. Und Marcus Vela sowie Haudum verwerteten ihre Chancen eiskalt.
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