Barisic schickte mit einer Ausnahme dieselbe Mannschaft aufs Feld, die im Derby zum Frühjahrsstart einen 3:1-Sieg gegen die Austria geholt hatte. Der nach seiner Sperre wieder einsatzberechtigte Innenverteidiger Christopher Dibon rückte für den jungen Maximilian Hofmann erwartungsgemäß wieder in die Mannschaft. Die Hütteldorfer dominierten bei schwierigen Bodenverhältnissen in der BSFZ-Arena in der ersten Hälfte das Geschehen, ohne sich allerdings viele Großchancen herauszuspielen.
Rapid in Durchgang eins etwas besser
Bei den wenigen Möglichkeiten haperte es am Abschluss oder es fehlte der letzte Pass, wie in Minute vier, als Guido Burgstaller einen Querpass nicht zum in der Mitte einschussbereiten Marcel Sabitzer brachte. Louis Schaub sorgte mit einem schönen Solo für Aufsehen, verstolperte allerdings die gute Aktion (13.). Ein Sabitzer-Schuss ging am Tor vorbei (25.). Wirklich gefährlich wurde es kurz vor der Pause. Nach einem Konter schoss Burgstaller allerdings vom 16er etwas stümperhaft drüber (41.).
Die Niederösterreicher ließen ansonsten nicht viel zu, hielten die Partie durchaus offen und lauerten auf Konter. Für Torgefahr sorgte aber nur der agile Wilfried Domoraud, der Jan Novota mit einem Kopfball prüfte (8.) und einen Schrägschuss deutlich neben das Tor setzte (22.).
Admira nach dem Wechsel stärker
Nach dem Seitenwechsel ging es hin und her, die Admiraner intensivierten ihre Offensivbemühungen und wurden auch um einiges gefährlicher. Der im Herbst so treffsichere Rene Schicker kam am Fünfereck zum Abschluss, der Ball ging aber drüber (48.). Auf der anderen Seite verfehlte ein Schrammel-Schuss aus dem Hinterhalt das Tor (58.) und Burgstaller brachte das runde Leder, nachdem er an Admira-Goalie Manuel Kuttin vorbeigezogen war, aus spitzestem Winkel nicht im leeren Gehäuse unter (60.).
In der letzten halben Stunde waren die Gastgeber dem Sieg deutlich näher, vorerst fehlte aber die nötige Effizienz. Novota wehrte einen Zwierschitz-Kopfball in höchster Not zur Ecke ab (64.) und parierte in Minute 68 gar einen Elfmeter von Stefan Schwab. Der Admira-Spielgestalter war von Boskovic, der für das Torraubfoul Rot sah, gelegt worden. Novota erriet die richtige Ecke, für Schwab war es der erste vergebene Elfmeter in der laufenden Saison im fünften Anlauf.
Entscheidung in der Schlussphase
Für die Entscheidung sorgte dann schließlich ausgerechnet ein "Joker". Schwab konnte unbedrängt flanken und Sulimani schoss aus sechs Metern ins kurze Eck ein (78.). Dem noch nicht genug, machte der Ex-Viking-Stavanger-Stürmer noch seinen Doppelpack perfekt. Er zog alleine auf Novota und ließ sich diese Chance nicht nehmen (89.). Das 1:2 des kurz zuvor eingewechselten Boyd kam zu spät (94.). Die Admiraner, die damit auch das zweite Saisonheimspiel gegen Rapid für sich entschieden, sind nun zu Hause seit fünf Spielen unbesiegt und haben davon gleich vier Partien gewonnen.









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