Personalprobleme im Vorarlberger Tourismus verschärfen sich, das AMS setzt auf niederschwellige Vermittlungsangebote.
Wenn die Nachfrage weit höher als das Angebot ist: Für die bald startende Wintersaison sind dem Arbeitsmarktservice Vorarlberg 1869 offene Stellen im Bereich Hotel- und Gastronomie gemeldet worden. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 331 offenen Stellen. Die Top-3 der gesuchten Tourismus-Berufe sind Zimmermädchen/Zimmerbursche (280 offenen Stellen), gefolgt von Koch/Köchin (168) sowie Küchengehilfe/Küchengehilfin (160). Demgegenüber waren mit Ende September beim Ländle-AMS 836 vorgemerkte Arbeitslose mit einem Berufswunsch im Bereich Beherbergung und Gastronomie registriert. Bedeutet nach Adam Riese: Selbst wenn alle Jobsuchenden angeworben werden, müssen die heimischen Tourismusbetriebe immer noch mehr als 1000 Stellen besetzen.
Jobbörse für Gastroberufe in der Remise Bludenz
Um zumindest die vorhandenen Potenziale optimal zu nutzen, hat das AMS jüngst in der Bludenzer Remise eine Jobbörse veranstaltet. 113 interessierte Jobsuchende aus Vorarlberg sowie 25 Personen aus Wien, welche über ein bundesweites Vermittlungsprojekt eingeladen worden sind, nutzten die Möglichkeit, 14 Vorarlberger Tourismusunternehmen näher kennenzulernen. Den vertretenen Betrieben ging es nicht darum, Saisonarbeitsplätze kurzfristig zu besetzen, ganz im Gegenteil – sie suchten gezielt nach Mitarbeitern für ganzjährige Positionen. Die Veranstaltung war erfolgreich: Viele Teilnehmende verließen die Jobbörse mit konkreten Verabredungen für Folgegespräche. Es ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein – aber immerhin das.
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