In einem großen Festakt gaben sich am Dienstag zwei ferne Kulturen in Leoben das Jawort. Symbolisch feierte man die Kooperation zwischen österreichischen Unis und indischen Studenten. Es ist der Anfang einer langen, vielversprechenden Ehe.
Knapp 300 Gäste, indische Gerichte und eine Liebeserklärung: Am Dienstagabend fand in Leoben eine Hochzeit statt, die ihresgleichen sucht. „Wir haben 100 Studierende aus Indien für die Montanuni rekrutiert. Mit diesem Abend wollen wir den Austausch fördern und die Traditionen der beiden Kulturen feiern“, erklärt Clemens Weihs.
Gemeinsam mit seiner Kollegin Susanne Feiel hat er dem Studenten- und Fachkräftemangel den Kampf angesagt und in Kooperation mit TU Graz und TU Wien das Focus-India-Programm forciert. Jetzt trägt die Mission endlich Früchte – gesamt werden bald 330 hoch qualifizierte junge Inder in Österreich studieren, hauptsächlich in Masterprogrammen.
An fünf Personen wurden Stipendien in der Höhe von 150.000 Euro vergeben, außerdem wurde eine Plattform für Visa hochgezogen. „Und für die Studierenden gibt es Deutschkurse für die optimale Integration“, sagt Weihs. Auch Wissenschafter vernetzen sich zwischen Leoben, Mumbai, Delhi und Co. In fünf indischen Städten hat man Partner-Unis gefunden.
Abend endete mit Überraschung
So bunt wie an diesem Abend war die obersteirische Stadt wohl selten. Unter steirische Dirndl und Bergkittel mischten sich indische Saris. „Die beiden Kulturen passen gut zusammen.“ Womit keiner gerechnet hatte: Am Ende gaben sich eine Österreicherin und ein Inder tatsächlich das Jawort – welch schöne Überraschung!
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