Mario Balotelli hat sich wohl verzockt. Bei der Suche nach seinem achten Klub in sieben Jahren hätte der 35-Jährige gerne in Italien weiter gespielt und hat dafür sogar andere Angebote abgelehnt.
„Ich bin ehrlich gesagt in einer Sackgasse“, erklärte Balotelli im Interview mit der „Gazzetta dello Sport“. „Mir geht es körperlich gut, ich trainiere alleine. Im Sommer hatte ich Angebote aus dem Ausland, aber insgeheim hatte ich gehofft, noch ein bis zwei Jahre in Italien zu verbringen. Aber die Möglichkeit zur Rückkehr hat sich nicht ergeben.“ Berichten zufolge war unter anderem ein Wechsel zum spanischen Drittligisten Real Murcia im Gespräch – scheiterte jedoch am Willen des Spielers.
Zuletzt stand Balotelli in der Saison 2024/25 beim CFC Genua unter Vertrag, wo er in der Hinrunde nur sechs Kurzeinsätze absolvierte und seit Januar nicht mehr im Kader stand. Davor kickte der Italiener unter anderem in der Türkei für Adana Demirspor, in der Schweiz beim FC Sion und in Italien für Monza. In der Süper Lig überzeugte der Stürmer mit sieben Toren und einer Vorlage in 16 Spielen. Allerdings kassierte er im drittletzten Saisonspiel den 14. Platzverweis seiner Karriere.
Große Ziele
Trotz seiner sportlich schwierigen Lage hat Balotelli noch große Ziele: „Ich möchte immer noch für die Nationalmannschaft spielen“, sagte der 35-Jährige, der zuletzt im September 2018 unter Roberto Mancini für die Squadra Azzurra auflief.
Erneut befindet sich Balotelli offenbar an einem Scheideweg – zwischen der Hoffnung auf ein Comeback auf dem Rasen und dem möglichen Ende seiner Karriere.

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