Der Tiroler Tourismusverein Vitalpin machte darauf aufmerksam, wie sehr Unternehmen im Alpenraum vom Klimawandel und damit verbundenen Richtlinien betroffen sind. Auch auf die Banken hat das Auswirkungen.
Eine immer größere Herausforderung für die Betriebe im Alpenraum sind der Klimawandel und damit verbundene neue Richtlinien. „Wir merken sowohl länder- als auch branchenübergreifend, wie Unternehmer nachhaltige Maßnahmen in der Tourismusbranche forcieren. Die bürokratischen Hürden werden jedoch immer größer und sind vor allem für kleinere Betriebe kaum umzusetzen“, sagt Manuel Lutz, Geschäftsführer des Tourismusvereins Vitalpin.
Zusammen mit der BTV Vier Länder Bank AG, der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG, der Südtiroler Sparkasse AG und der Südtiroler Volksbank AG informierte der Experte in einem Webinar über diese Problematik.
Immobilien sind dadurch zunehmend Naturgefahren wie Hochwasser oder Muren ausgesetzt, was ihre Nutzbarkeit und den wirtschaftlichen Wert beeinträchtigen kann.
Fredrik Holz
Veränderte klimatische Bedingungen
Anfangen würden die Herausforderungen bei hohen Kosten und reichten weiter über einen großen Verwaltungsaufwand bis hin zu einer immer größeren Komplexität.
„Steigende Temperaturen und häufigere Extremwetterereignisse führen zu veränderten klimatischen Bedingungen. Immobilien sind dadurch zunehmend Naturgefahren wie Hochwasser oder Muren ausgesetzt, was ihre Nutzbarkeit und den wirtschaftlichen Wert beeinträchtigen kann“, brachte es Fredrik Holz von der BTV auf den Punkt.
Wir müssen nachweisen, wie nachhaltig unsere Finanzierungen tatsächlich sind, entsprechende Berichte erstellen und die grünen Produkte glaubwürdig belegen.
Manuela Mathà
Auch für die Banken eine Herausforderung
Auch die Banken selbst seien davon betroffen. Inwiefern, das erklärte Manuela Mathà von der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG: „Wir müssen nachweisen, wie nachhaltig unsere Finanzierungen tatsächlich sind, entsprechende Berichte erstellen und die grünen Produkte glaubwürdig belegen. Als Banken sind wir daher auf verlässliche Nachhaltigkeitsdaten der Firmenkunden angewiesen. Ohne diese können wir unsere Pflichten nicht erfüllen.“
Einen Überblick über relevante Standards, die KMUs bei der Erhebung dieser ESG-Daten unterstützen, gab Marianne Widmann von der Südtiroler Sparkasse AG.
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