Neustart gelungen: Die Grazer Herbstmesse konnte heuer rund 65.000 Besucher anlocken. Immer wichtiger werde dabei die Unterhaltung, betont der neue Messe-Chef Martin Ullrich. Die Frühjahrsmesse pausiert nächstes Jahr, soll aber mit neuem Konzept künftig wieder stattfinden.
Die erste Grazer Herbstmesse unter der Ägide des neuen Messe-Chefs Martin Ullrich ist am Sonntag zu Ende gegangen. „Ich war wirklich überrascht von der überaus positiven Stimmung“, zieht Ullrich Bilanz. „Wir hatten vorab auch ein wenig Sorge, weil es ja in den letzten Jahren nicht immer so gut gelaufen ist.“
Knapp 65.000 Besucher habe man heuer gezählt. „Im reinen Messebesuch sind wir deutlich stärker geworden als in den letzten Jahren. Wir hatten nur einen kleinen Einbruch beim Vergnügungspark.“ Das sei aber vorwiegend dem Wetter geschuldet, vor allem der Sonntag sei verregnet und außergewöhnlich kalt gewesen.
„Grätsche zwischen Vergnügen und Business“
Die goldenen Zeiten großer Publikumsmessen sind definitiv vorbei. Dennoch glaubt Ullrich an das Format, vor allem als Gegenpol zur reinen Online-Welt: „Was uns ausmacht, ist das persönliche Erleben, dass man Dinge angreifen, riechen, schmecken kann.“ Daher versucht man stärker auf Unterhaltung und Kulinarik zu setzen. „Wir versuchen, die Grätsche zwischen Vergnügen und Business zu schaffen“, so der Messe-Chef.
Die Frühjahrsmesse wird im nächsten Jahr, wie berichtet, pausieren. Es wird aber an einem „Comeback“ getüftelt. „Wir wollen wieder ein Frühlingsformat machen, es wird aber inhaltlich stark verändert werden.“ Auch der Termin soll vorgezogen werden – „aus dem einfachen Grund, dass uns in den letzten Jahren der Klimawandel eingeholt hat.“ Sprich: Für den Start in die Gartensaison war man zu spät dran.
Weiter geht’s im Grazer Messe-Reigen vom 22. bis 25. Jänner 2026 mit der Häuslbauermesse. Und schon zum Vormerken: Die nächste Herbstmesse geht von 1. bis 4. Oktober 2026 über die Bühne.
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