So, 19. August 2018

Australian Open

20.01.2014 11:58

Federer eliminiert Tsonga, Scharapowa out

Roger Federer präsentiert sich bei den Australian Open weiter in Hochform. Am Montag eliminierte der Schweizer den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga in drei Sätzen und zog mit 6:3, 7:5 und 6:4 ins Viertelfinale ein. Bei den Damen schied nach Serena Williams mit Maria Scharapowa eine weitere Top-Favoritin aus und auch im Herren-Doppel gab es eine Überraschung, denn die als Nummer eins gesetzten Bryan-Brüder sind gescheitert.

Federer war seinem Gegner in jeder Phase des Spiels überlegen. Zwar ließ Tsonga seine Klasse immer wieder aufblitzen - letztendlich hatte er gegen den Schweizer nichts auszurichten. Federer trifft nun im Viertelfinale auf Andy Murray.

AuchNadal und Murray im Viertelfinale
Überhaupt gab es bei den Herren am achten Spieltag des keine Überraschungen. Rafael Nadal kämpfte den stark spielenden Japaner Kei Nishikori mit 7:6(3), 7:5, 7:6(3) nieder. Er musste in der Rod-Laver-Arena erstmals in diesem Turnier ein Aufschlag-Game abgeben. Nishikori egalisierte im dritten Satz noch ein 1:4, verlor dann aber doch auch das zweite Tiebreak. Nadal trifft nun auf die große bulgarische Hoffnung Grigor Dimitrow.

Murray zeigte im Achtelfinale gegen den französischen Lucky Loser Stephane Robert Nerven. Nachdem er im dritten Satz Matchbälle vergeben hatte und in den vierten Satz musste, schmiss er seinen Schläger frustriert zu Boden. Nach seinem ersten Satzverlust im Turnier fing sich der Schotte aber schnell und gewann 6:1, 6:2, 6:7(6), 6:2. Robert war übrigens der erste Lucky Loser überhaupt im Achtelfinale im Melbourne Park.

Scharapowa draußen
Bei den Damen gab es dagegen die nächste Sensation. Nach der Nummer eins, Serena Williams, ist am Montag auch die Nummer drei der Damen ausgeschieden. Scharapowa verlor völlig unerwartet im Achtelfinale gegen die Slowakin Dominika Cibulkova mit 6:3, 4:6, 1:6 und muss damit ebenso wie Serena Williams vorzeitig die Koffer packen. Der Weg für Viktoria Asarenka, die sicher ins Viertelfinale einzog, scheint frei.

Obwohl sich Scharapowa an der Hüfte behandeln ließ, wollte sie dies nicht als Ausrede gelten lassen. "Mit diesen Schmerzen muss man rechnen, wenn man länger auf dem Court steht", bagatellisierte die Russin eine Verspannung in der Hüftgegend. "Ich habe hier nicht mein bestes Tennis gespielt, aber sie hat extrem gut gespielt", zollte Scharapowa, die erst ihr zweites Turnier nach langer Verletzungspause bestritt, ihrer Gegnerin Respekt.

Asarenka jetzt Top-Favoritin
Damit scheint der angestrebte Melbourne-Hattrick für Viktoria Asarenka einfacher geworden zu sein. Davon wollte die als Nummer zwei gesetzte Weißrussin aber nichts hören. "Die Spielerinnen, die Serena und Maria geschlagen haben, verdienen allen Respekt. Das spielt überhaupt keine Rolle", behauptete Asarenka, die mit der US-Amerikanerin Sloane Stephens beim 6:3, 6:2 keine Mühe hatte.

Durchaus möglich, dass es wie im Vorjahr zum Endspiel Asarenka gegen Li Na kommt. Die als Nummer vier gesetzte Chinesin stand im Melbourne zudem auch schon 2011 im Endspiel. Zunächst muss Asarenka aber gegen die Siegerin aus dem Spiel der als Nummer fünf gesetzten Polin Agnieszka Radwanska gegen die Spanierin Garbine Muguruza reüssieren. Scharapowa-Bezwingerin Cibulkova trifft nun auf die Aufsteigerin des Vorjahres, Simona Halep. Die Rumänin bezwang die Serbin Jelena Jankovic 6:4, 2:6, 6:0.

Bryan-Brüder gescheitert
Auch im Doppel gab es eine Riesenüberraschung: Die topgesetzten US-Zwillinge Bob und Mike Bryan mussten sich Eric Butorac/Raven Klaasen (USA/RSA) 6:7(9),4:6 beugen und sind damit erstmals seit 2003 so früh im ersten Major des Jahres ausgeschieden. "Ich glaube, es ist das erste Mal seit Juni 2012, dass wir in zwei Sätzen verloren haben", sagte Bob Bryan.

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