Nach nur einem Tag
USA: Kälte treibt Ausbrecher zurück in seine Zelle
Vick war laut einem Bericht des lokalen Nachrichtensenders WKYT am Sonntag in Kentucky aus der Blackburn-Haftanstalt entkommen. Dort verbüßt der 42-Jährige derzeit im allgemeinen Strafvollzug zwei mehrjährige Haftstrafen, unter anderem wegen Einbruchs.
Vor die Wahl gestellt, in der frostigen Kälte noch eine weitere Nacht im Freien verbringen zu müssen, entschied sich Vick bereits am Montag dazu, seine Flucht zu beenden. Der Ausbrecher betrat, lediglich mit seiner Anstaltskleidung am Leib, ein Motel in Lexington, wo er dessen diensthabenden Mitarbeiter bat, die Polizei zu verständigen.
Nach seiner neuerlichen Festnahme wurde Vick von den Ärzten der Haftanstalt zunächst mehrere Stunde lang medizinisch beobachtet, bis er schließlich wieder zurück in seine Zelle durfte. Seine Rückkehr aufgrund der frostigen Kälte ist durchaus verständlich, herrschten doch in der Region zum Zeitpunkt seiner Flucht für den Mittleren Westen der USA eher ungewöhnliche gefühlte minus 20 Grad.
Angesichts der Tatsache, dass die Rekordkälte (siehe Story in der Infobox) den Mittleren Westen und auch den Nordosten der USA derzeit fest im Griff hat, wurde wohl auch dem verurteilten Verbrecher schnell klar: Es gibt wahrlich schlimmere Orte als ein Gefängnis.












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