Do, 20. September 2018

22:30 gegen Island

04.01.2014 16:54

Testniederlage für Österreichs Handball-Männer

Acht Tage vor dem Start der Handball-Europameisterschaft haben Österreichs Männer beim Vier-Nationen-Turnier in Deutschland die erste Niederlage hinnehmen müssen. Nach dem 29:28-Auftakterfolg über die Gastgeber am Freitag kassierte eine stark veränderte ÖHB-Auswahl ohne Kapitän Viktor Szilagyi am Samstag in Krefeld gegen Island nach einem Einbruch in der Schlussphase ein klares 22:30.

Beste Werfer für Österreich waren Konrad Wilczynski und Janko Bozovic mit je vier Treffern. Am Sonntag (15.30 Uhr) trifft die ÖHB-Auswahl zum Turnierabschluss auf Russland, ehe am Mittwoch in Krems der letzte EM-Test gegen Ägypten auf dem Programm steht.

Rot-Weiß-Rot schonte Szilagyi, der gegen Deutschland eine Blessur am linken Sprunggelenk erlitten hatte. Auch im abschließenden Spiel gegen Russland am Sonntag (15.30, Oberhausen) wird der Spielmacher fehlen. Für die EM gab der 35-Jährige aber Entwarnung "Es ist nichts gebrochen. Jetzt müssen wir sehen, wie schnell wir die Schwellung rausbekommen", sagte er. Mit Robert Weber, Markus Wagesreiter und Nikola Marinovic bekamen weitere Stammspieler eine Pause. Hingegen stand erstmals seit über einem Jahr wieder Kreisläufer Patrick Fölser am Feld und erzielte zwei Treffer.

Partie lange Zeit offen
Die in der Startaufstellung im Vergleich zum Freitag völlig veränderten Österreicher hielten die Partie bis zur 45. Minute (15:17) offen, ehe die Vorentscheidung fiel: Österreich scheiterte mehrmals im Angriff, Island wiederum agierte sicher und zog bis auf 20:15 davon. Trotz der Treffer von Bozovic musste man abreißen lassen und stand schließlich als Verlierer da.

Johannesson "etwas enttäuscht"
"Wir waren heute einfach zu statisch im Angriff, waren viel zu wenig beweglich", meinte ein kritischer Teamchef Patrekur Johannesson. "Ich war etwas enttäuscht, dass die Spieler, die gestern nicht oder kaum gespielt haben, sich heute nicht beweglicher präsentiert haben. Aber ich gebe jedem Spieler eine Chance, sich anzubieten, nützen müssen die Spieler sie selbst. Natürlich waren auch ein paar gute Dinge dabei, aber wir müssen weiter an uns arbeiten."

Bei der EM in Dänemark bekommen es seine Schützlinge ab 12. Jänner in der Gruppenphase mit Tschechien, Gastgeber Dänemark und Mazedonien zu tun. Im Fall des Aufstiegs in die Hauptrunde winkt ein neuerliches Duell mit den Isländern.

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