Griffe ins Leere

Hollande und die Krux mit der “Niemandshand”

Ausland
03.01.2014 10:29
Es handelt sich zwar bloß um schlechtes Timing, doch eine vor Kurzem in der niederländischen Zeitung "De Volkskrant" erschienene Fotocollage lässt glauben, der französische Staatschef Francois Hollande wäre bei anderen Staats- und Regierungschefs so unbeliebt, dass diese sich weigerten, ihm die Hand zu geben. Weil der Präsident so oft ins Leere greift, sprach die Zeitung sogar von Hollandes "Niemandshand".

Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew scheint die Hand wegzuziehen und dabei einen Gesichtsausdruck des Ekels zu zeigen. Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation, Yukiya Amano, dreht sich offenbar demonstrtiv weg. 

Das sind bloß zwei von vielen ähnlichen Momentaufnahmen bei Staatsempfängen oder am Rande von großen Polit-Gipfeln. Doch sie alle zeigen offenbar eines: Frankreichs Präsident hat kein glückliches Händchen mit seinen Kollegen und Gästen - und die Fotografen scheinen gezielt auf diese Augenblicke zu warten, um sie für die Ewigkeit festzuhalten.

"Francois LOL-lande" auch in Frankreich verspottet
Die Collage hat in der französischen Medienlandschaft ein großes Echo ausgelöst. Auch in der heimischen Presse kommt der sozialistische Staatschef nicht gut weg. So wird er im Internetportal planet.fr als Francois LOL-lande bezeichnet. Die französische Ausgabe der "Huffington Post" sieht in den Bildern sogar den Beweis dafür erbracht, dass der Spott gegen Hollande keine Grenzen mehr kennt.

Journalistin: "Hollande-Bashing ist derzeit in Mode"
Doch die Journalistin Stephanie Thibault relativiert ein wenig. Die Bilder zeigten bloße Momentaufnahmen, meint sie, gibt aber zu: "Das Hollande-Bashing ist derzeit in Mode."

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