Dass nach dem Einkauf beim Blick auf die Rechnung mitunter Schnappatmung einsetzt, daran werden sich die Konsumenten in Niederösterreich wohl gewöhnen müssen. Denn die heimischen Handelsbetriebe gehen von weiterhin steigenden Preisen aus.
Das sind trübe Aussichten. Entgegen den Ankündigungen der Politik, den hohen Preisen den Kampf ansagen zu wollen, rechnen die niederösterreichischen Handelsunternehmen mit weiteren Belastungen für die Konsumenten in den kommenden zwölf Monaten.
Kosten klettern in die Höhe
„Argumentiert wird mit höheren Kosten“, erklärt Franz Kirnbauer, Spartenobmann für den Handel in der NÖ-Wirtschaftskammer. Wobei neun von zehn Betrieben im weiten Land erwartete Lohnentwicklungen als Grund für künftige Preissteigerungen angeben. Mit Abstand folgen Materialkosten mit knapp 58 Prozent sowie Energie und Spritkosten mit 48 Prozent als genannte Ursachen, warum Konsumenten tiefer in die Tasche greifen müssen.
Wir brauchen dringend Entlastungen und mehr Fairness im Wettbewerb mit internationalen Online-Anbietern.

Franz Kirnbauer, Obmann der Sparte Handel in WKNÖ
Bild: www.schelberger.at
Klare Regeln auch im Internet
Neben den altbekannten Forderungen nach Senkung der Lohnneben- und Energiekosten und Bürokratieabbau tritt Kirnbauer auch für mehr Fairness für den heimischen Handel ein: „Es braucht klare Regeln, an die sich alle zu halten haben – auch internationale Online-Anbieter!“ Dabei gehen es vor allem um Produktqualität sowie Sicherheiten und Garantien für die Käufer. Kirnbauer: „Unsere Betriebe stehen unter Druck.“
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