21.12.2013 13:15 |

USA tragen Hauptlast

Briten helfen bei Entsorgung syrischer C-Waffen

Großbritannien beteiligt sich an der Vernichtung von Chemiewaffen aus dem Bürgerkriegsland Syrien. Rund 150 Tonnen hochgiftige Industrie-Chemikalien würden mit skandinavischen Schiffen von Syrien in einen britischen Hafen gebracht, erklärte das Außenministerium am Freitag. Den größten Teil der Vernichtung übernehmen die USA auf hoher See (im Bild jenes US-Schiff, wo dies geschehen soll).
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Welches Unternehmen genau mit der Beseitigung der chemischen Waffen betraut wird, wurde nicht mitgeteilt. Offenbar wurde jedoch die in Frankreich beheimatete Veolia Environment angesprochen, die Verbrennungsanlagen in Großbritannien betreibt.

An dem beispiellosen Vorhaben der Vernichtung der syrischen C-Waffen beteiligen sich neben den USA auch Russland und China. Die Regierung in Damaskus hat der zuständigen Organisation für das Verbot von Chemiewaffen rund 1.300 Tonnen Kampfstoffe gemeldet. Angesichts der Drohung mit einem US-Militärschlag hatte Syrien der Zerstörung seiner C-Waffen-Bestände zugestimmt. Dieser Prozess soll bis 30. Juni abgeschlossen sein.

Kritik aus Moskau an Kandidaturplänen Assads bei Wahl
Russland äußerte zuletzt Kritik an der Ankündigung des syrischen Machthabers Bashar al-Assad, im kommenden Jahr erneut für die Präsidentschaft zu kandidieren. Solche "rhetorischen Erklärungen" trügen nicht zur Beruhigung der Lage bei, sagte der Vize-Außenminister Michail Bogdanow vor wenigen Tagen.

Alle Konfliktparteien sollten vor der geplanten Friedenskonferenz im Jänner Äußerungen vermeiden, die bei der anderen Seite "Emotionen" auslösen könnten. Die Opposition fordert den Rücktritt Assads und hatte verärgert auf die Ankündigung einer erneuten Kandidatur reagiert.

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