05.12.2013 12:37 |

Note 6

"kicker"-Höchststrafe für Fuchs und Özcan

Nach dem deutschen Cup-Achtelfinale stehen zwei österreichische Legionäre in der Kritik: Ingolstadt-Schlussmann Ramazan Özcan erhielt nach der durch schwere Schnitzer von ihm verursachten 1:2-Niederlage in Wolfsburg im "kicker" ebenso die Note 6 wie Christian Fuchs (im Bild), der bei der 1:3-Heimniederlage von Schalke gegen Hoffenheim ebenfalls entscheidend patzte.

"Özcan verhinderte die VfL-Blamage", titelte das deutsche Sportmagazin in seiner Donnerstag-Ausgabe und bezeichnete den ÖFB-Legionär als "Unglücksrabe des Abends". Lange Zeit war der Vorarlberger am Mittwochabend unterbeschäftigt gewesen, weil die Gastgeber erschreckend harmlos agiert hatten. Doch als es die spielerisch einfallslosen Wolfsburger dann einfach mit der "Haudrauf-Taktik" versuchten, drehten sie das Match nach 0:1-Pausenrückstand noch, weil Özcan zweimal katastrophal patzte.

Beim Ausgleichstor griff der 29-Jährige böse daneben, wodurch ihm der von Naldo mitten aufs Tor platzierte und leicht abgefälschte Weitschuss durchrutschte. Und beim Siegtreffer stand Özcan erneut im Mittelpunkt, als er einen Perisic-Weitschuss nicht fangen konnte und ihn Ivica Olic servierte, der nur noch abzustauben brauchte.

Kritik und Trost von Trainer Hasenhüttel
"Für 'Rambo' war es kein guter Abend, er hat im Moment keine gute Phase. Jeder im Stadion hat gesehen, dass der Schuss von Naldo haltbar war. Er muss nun versuchen sich der Situation zu stellen, daran zu wachsen und zu lernen. Das erwarte ich von meinen Jungs. Nun heißt es Kopf hoch und nach vorne schauen", meinte sein steirischer Trainer Ralph Hasenhüttl nach dem Match. "Wenn das erste Gegentor nicht fällt, gewinnen wir."

Noch mehr als über die beiden Fehler ärgerte sich der frühere ÖFB-Internationale aber über Özcans "Fluchtverhalten" nach dem Schlusspfiff. Hasenhüttl: "Noch weniger gefallen hat mir, dass er sich danach sofort in die Kabine verdrückt hat, weil wir nach dem Spiel immer einen Kreis bilden und als Mannschaft zusammenkommen."

Fuchs schlug "stümperhaft am Ball vorbei"
Auch Fuchs wurde vom "kicker" mit dem Tiefstwert 6 bestraft, weil er am Dienstagabend gemeinsam mit Mittelfeldmann Jermaine Jones "mit haarsträubenden Fehlern das Debakel verursachte". Vor dem 0:1 habe der ÖFB-Teamkapitän "stümperhaft mit links am Ball" vorbeigeschlagen, "weil sein rechter Fuß offenbar selbst für einen simplen Befreiungsschlag zu schwach ist".

Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Dienstag, 18. Jänner 2022
Wetter Symbol
(Bild: whow)