Wettskandal

Windtner: “Das hat viel Böses, aber auch Gutes”

Sport
29.11.2013 10:09
Wie bei fast allem in Sachen Wettskandal erfuhren Fußballbund und Bundesliga vom neuen Paukenschlag bei den Ermittlungen über die Medien. Ligavorstand Georg Pangl: "Höchste Zeit für handfeste Beweise, das hilft auch uns." ÖFB-Präsident Leo Windtner fordert "drakonische Konsequenzen", kann in der leidigen Causa aber auch positive Aspekte erkennen.

Pangl war am Donnerstag bei Verhandlungen mit möglichen neuen Sponsoren, als ihn die Meldung ereilte: "Wenn die Dinge so auf dem Tisch liegen, dass auch wir Maßnahmen setzen können, ist mir das nur recht. Wir würden lieber heute als morgen die Köpfe dieser Hydra abschlagen."

Dass bei 17 Partien offenbar Millionen durch Absprachen verdient wurden, entlockte Pangl in der ersten Reaktion zwei Worte: "Na bumm."

Windtner: "Skandal hat auch Gutes"
Auch ÖFB Präsident Windtner fand, "dass die Dimensionen einen schon fast umhauen. Die neuen Enthüllungen bringen zwar viel Schlechtes und Böses für das Image des Fußballs, aber auch etwas Gutes. Jetzt gibt es statt subkutaner Vermutungen konkrete Ansätze. Die Exekutive ist weiter gefordert".

Ex-Kapfenberg-Coach Gregoritsch: "Fürchterlicher Tiefschlag"
Ebenfalls zu Wort gemeldet hat sich am Donnerstag Werner Gregoritsch, der ehemalige Langzeit-Trainer des SV Kapfenberg, bei dem auffällig viele Spiele und auch (Ex-)Kicker unter Verdacht stehen. Gregoritsch: "Wenn das alles stimmt, ist das für mich ein fürchterlicher menschlicher Tiefschlag. Ich habe trotz etlicher Gerüchte den Spielern immer vertraut."

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