Hilfe kam zu spät

Arbeiter in Schacht von Erdreich verschüttet – tot

Österreich
12.11.2013 08:57
Bei Bauarbeiten an einer Wasserleitung ist am Montagnachmittag ein 53-jähriger Mann in Tirol ums Leben gekommen. Der Leasingarbeiter aus Deutschland war in einem Schacht bis zur Brust von Erde verschüttet worden. Kollegen versuchten den Verunfallten zu retten - der Deutsche verlor jedoch das Bewusstsein und erlangte es nicht mehr wieder.

Der 53-Jährige war am Nachmittag in der Gemeinde Wenns im Bezirk Imst in einen 1,5 Meter tiefen Schacht gestiegen und führte dort Arbeiten an einer Wasserleitung durch. Gegen 17 Uhr dürfte plötzlich das Erdreich in der Grube nachgegeben haben, der Deutsche wurde bis zur Brust verschüttet. 

Seine Kollegen bemerkten wenig später den Vorfall, eilten dem Verunglückten zur Hilfe und versuchten ihn auszugraben. Indes wurde auch die Rettung alarmiert. Noch während die Männer versuchten, den Arbeiter zu befreien, verlor der 53-Jährige das Bewusstsein. Der eintreffende Notarzt begann sofort mit der Reanimation des Verunfallten, die Versuche blieben jedoch ohne Erfolg. Der Arbeiter starb noch vor Ort.

Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, ist bislang nicht geklärt. Die Rekonstruktion des konkreten Unfallhergangs gestaltete sich laut Polizei schwierig, da keiner der Anwesenden den Unfall beobachtet hatte. Die Staatsanwaltschaft hat die Obduktion der Leiche angeordnet.

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