Egal ob zukunftsorientierte Lehrlingsausbildung, kreatives Erschaffen neuer Identitäten und Gesichter oder der Wunsch, die Zukunft energieautark zu gestalten – all diese Unternehmen befinden sich bei uns in Niederösterreich.
Bereits seit 1990 werden in den Benda-Lutz Werken in Nußdorf ob der Traisen Chemieverfahrenstechniker – damals hießen sie noch Chemiewerker – ausgebildet. Ein Beruf, der vor allem in der Umwelttechnik, der Nahrungsmittelchemie, der Papier- und Erdölindustrie gefragt ist.
Benda-Lutz ist Hersteller von Metallpulver und Metallpigmenten.
Was macht ein Chemieverfahrenstechniker?
Die Ausbildung dafür dauert dreieinhalb Jahre. Dabei lernen die Lehrlinge unter anderem alles über chemische Verfahrenstechnik, Qualitätsmanagement, alles über analytische Chemie sowie auch digitale Kompetenzen. „Die Zukunftsaussichten sind vielversprechend, da die Bedeutung der Chemiebranche zunimmt und qualifizierte Fachkräfte gesucht werden“, erklärt Geschäftsführer Alexander Saloukeh.
Vom Schreibtisch aus nach Hollywood
Früher Buchhalterin, heute eine international gefragte Make-up-Artistin, Maskenbildnerin und Hairstylistin – das ist Alexandra Weyrer.
Neun Jahre lang umgab sie sich mit Zahlen und Bilanzen. „Aber in mir wuchs der Drang, mehr zu erschaffen – etwas mit Tiefe, Kreativität und Wirkung“, erzählt sie. Dieser Drang führte sie auf die Cinema Make-up School in Los Angeles, wo sie alles über Special Effects, HD Camera Ready- und High-Fashion-Make-up lernte. „Ich habe Monster erschaffen, Charaktere modelliert, und mit Airbrush, Silikon und digitalen Programmen gearbeitet“, so Weyrer. Heute arbeitet sie national wie international für Filmproduktionen, Modemarken und kreative Projekte. „Ich style nicht einfach Gesichter – ich erschaffe visuelle Identitäten“, so die Visagistin.
Mit meinem Handwerk forme ich nicht nur Äußerlichkeiten, sondern Botschaften.
Alexandra Weyrer, Hollywood-Visagistin
Max Wagner aus St. Andrä Wördern tüftelt an energieautarken Häusern
Einen, dem Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein besonders wichtig ist, ist Max Wagner. Sein Unternehmen Max Wagner Autarkie gibt es seit drei Jahren. Firmengründer Max Wagner hat es sich zum Ziel gesetzt, Einfamilienhäuser energieautark zu machen, egal ob alte oder neue. „Ab 25.000 Euro ist man dabei“, so Wagner. So erspare man sich bis zu 80 Prozent der Stromkosten.
Seine Kunden sind Privatpersonen, aber auch Firmen. „Mein Ziel ist es, das erste vollkommen autarke Haus zu bauen“, freut sich Wagner, dessen Ururgroßvater Wenzel Hartl schon vor Jahrzehnten die Vision vom ersten Fertigteilhaus hatte. Sein autarkes Haus ist mehr als nur ein Gebäude. „Es ist ein Leuchtturm der Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit. Mit modernster Technologie und durchdachtem Design schaffen wir Wohnräume, die sich selbst mit Energie versorgen und im Einklang mit der Umwelt stehen“.
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