Angst vor Polizei

Mexikanerin versteckte totes Baby in Teddybär

Ausland
10.11.2013 11:33
Aus Angst vor den Behörden hat eine junge Mexikanerin die Leiche ihres Babys in einem Teddybär versteckt. Das unterernährte Kind war einer Autopsie zufolge an einer Lungenentzündung gestorben. Die Mutter (19) sitzt nun in Haft.

Die Frau hatte am Dienstag in Guadalajara, 550 Kilometer westlich von Mexiko-Stadt, das vermeintliche Verschwinden des sieben Monate alten Kindes angezeigt. Die Polizei löste eine Suchaktion aus. Zwei Tage später gestand jedoch die Frau, sie habe das Kleinkind in ihrer Wohnung tot aufgefunden und in einem Teddybär versteckt, dem sie die Füllung entnommen hatte. 

Die 19-jährige Mutter erklärte der Staatsanwaltschaft von Guadalajara, sie habe befürchtet, für den Tod des Kleinkindes verantwortlich gemacht zu werden, wie die Zeitung "Excelsior" in ihrer Online-Ausgabe am Samstag berichtete. 

Die Autopsie ergab schließlich, dass das unterernährte Baby an einer Lungenentzündung gestorben war. Die Frau wurde wegen falscher Anzeige und Verletzung des Bestattung-Gesetzes festgenommen.

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