Admira - Salzburg 3:1
Die Admiraner gingen die Partie gegen Salzburg so beherzt an, wie sie sich das vorgenommen hatten. In der 8. Minute fanden sie die beste Chance der ersten Hälfte vor, als Schicker nach Vorarbeit von Thürauer und Auer über links aus rund zehn Metern am langen Eck vorbeischoss. Die Salzburger kamen vor dem Wechsel nur zu einigen Halbchancen, wie durch Leitgeb und Mane, auch wenn sie wie erwartet die technisch feinere Klinge führten.
Nach der Pause nahm Salzburg das Heft in die Hand, Goalie Kuttin rettete die Admiraner vor Svento vor einem Rückstand, doch entgegen dem Spielverlauf waren es die Gastgeber, denen die ersten Tore gelangen - und beide Male nach Standardsituationen mit Kopfbällen per Hinterkopf.
Zunächst traf Schicker nach Freistoß von Daniel Toth, es war sein fünfter Saisontreffer (54.). Sieben Minuten später trat Schicker zum Eckball an, seine Hereingabe verwertete Schösswendtner (61.). Weitere sieben Minuten später schrieb der Favorit dann auch an. Berisha gab innerhalb des Strafraums von rechts quer auf den Mane, die Rettungsversuche von Schwab und Kuttin kamen zu spät (68.). Der Ausgleich lag in der Luft, doch aus einem Konter sorgten die Admiraner für die Entscheidung. Ouedraogu überhob Gulacsi überlegt, sein Heber landete im langen Eck (82.).
Der Erfolg gegen Salzburg war aufgrund des großen Kampfgeistes nicht unverdient. In den nächsten Tagen geht es für die Admiraner nun darum, auf dem grünen Tisch zumindest einige der in der Tabelle abgezogenen acht Punkte zurückzubekommen. Derzeit beträgt der Rückstand auf den Vorletzten Innsbruck sieben Punkte, Salzburg liegt zehn Zähler vor Rapid und Ried.
Grödig - Rapid 2:2
Ein glückliches Finish, Kampfgeist und eine schlechte Chancenauswertung des Gegners haben Rapid einen Punkt gerettet. Dominik Starkl (74.) und Steffen Hofmann aus einem Elfer (85.) verwandelten ein 0:2 noch in ein Remis, obwohl Rapid nach Treffern von Tomi (14.) und Philipp Zulechner (66.) schon wie der sichere Verlierer aussah.
Ein ums andere Mal hebelten die Salzburger mit schnellen Vorstößen die Rapid-Defensive aus, agierten zudem klar zweikampfstärker. Boyd und Co. fanden überhaupt nicht in die Partie, kamen vor dem Seitenwechsel nur zu einer einzigen Halb-Chance: Stankovic eilte bei einem Wydra-Konter aber rechtzeitig aus dem Strafraum (33.). Mehrmals waren die Künste von Goalie Novota gefragt (7., 12., 25., 37., 42.), zudem schoss Tomi nur knapp am langen Eck vorbei (19.). Fünf Minuten zuvor war der Spanier aber nicht zu halten gewesen: Der vor dem Fünfer postierte Tomi nahm die Hereingabe von Huspek herunter und schoss sicher ein.
In der Halbzeit brachte Barsisic Schaub für Wydra, Grün-Weiß verzeichnete eine leichte Leistungssteigerung. Die reichte vorerst aber nur für einen Abseitstreffer durch Burgstaller (49.), den Ton gaben weiter die Gastgeber an. Innerhalb einer Minute prüfte Huspek Novota, kurz darauf klopfte Zulechner an der Latte an (55.). Zehn Minuten später öffnete einer von zahlreichen Rapid-Schnitzern den Grödigern den Weg zum zweiten Tor: Nach einem Rückpass auf Pichler ließ dieser den Ball zu Tomi abspringen, der noch uneigennützig auf Torschütze Zulechner ablegte (66.).
Die zahlreichen vergebenen Chancen (Tomi an die Latte/70., zwei Zulechner-Schüsse vor der Linie gerettet/78., 81.) sollten sich für Grödig noch rächen. Wie aus dem Nichts gelang Starkl mit einer schönen Soloaktion im Strafraum der Anschlusstreffer (74.), nach einem Taboga-Foul an Schaub sorgte der kurz zuvor eingewechselte Hofmann in seinem 400. Pflichtspiel per Elfmeter für den Endstand.









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