30.10.2013 09:30 |

Drama in Indien

Über 40 Menschen in Luxus-Reisebus verbrannt

Mindestens 45 Menschen sind in Indien in einem Reisebus verbrannt. Wie die Polizei mitteilte, krachte der Luxus-Bus auf der Autobahn zwischen den Städten Bangalore und Hyderabad vermutlich wegen eines Reifenplatzers gegen eine Absperrung am Mittelstreifen. Der Benzintank sei explodiert und das Fahrzeug in Flammen aufgegangen. Unter den Todesopfern waren auch Kinder.

Fünf Businsassen gelang es, Scheiben einzuschlagen und zu entkommen, bevor der Bus ein Raub der Flammen wurde. Unter den Überlebenden waren auch der Busfahrer und eine Reinigungskraft, sie wurden zur Befragung in Polizeigewahrsam genommen. Die drei übrigen Überlebenden wurden ins Krankenhaus gebracht.

In Medienberichten hieß es, zum Zeitpunkt der Katastrophe hätten die meisten Passagiere geschlafen. Die Todesopfer waren bis zur Unkenntlichkeit verkohlt, nun sollen DNA-Tests die Identität der Menschen klären. Ob Ausländer an Bord waren, ist noch unklar. Laut dem Nachrichtensender NDTV waren die meisten Passagiere auf dem Weg zu ihren Familien, um das Lichterfest Diwali zu feiern.

Busunglücke sind in Indien wegen der schlechten Straßen und der schlecht gewarteten Fahrzeuge keine Seltenheit. Im vergangenen Jahr kamen amtlichen Angaben zufolge rund 140.000 Menschen auf Indiens Straßen ums Leben.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).