Nach dem Tod eines Mannes im Zuge eines Brandes in einem Haus nahe dem Stephansplatz in der Wiener Innenstadt ermittelt jetzt die Polizei wegen Mordes! Das Opfer wurde am späten Montagabend leblos im verrauchten, verwinkelten Keller des Gebäudes gefunden, die Auffindungsumstände waren „bedenklich“, so die Exekutive.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte um 23 Uhr, wie Feuerwehrsprecher Christian Feiler sagte. Acht Fahrzeuge rasten zum Brandgeschehen in der Spiegelgasse. 35 Mann bekämpften das Feuer, gegen 3 Uhr war der Löscheinsatz beendet.
Im Zuge dessen wurde der leblose Mann hinter einer Tür im verwinkelten, zweigeschoßigen Keller entdeckt und an die Wiener Berufsrettung übergeben. Reanimationsversuche blieben erfolglos.
Äußere Gewalteinwirkung: Mordermittlungen!
Laut „Krone“-Informationen steht mittlerweile fest: Das Opfer hatte nicht in dem Haus gewohnt. Nähere Details zur Identität wurden nicht bekannt gegeben. Die Leiche wies im Oberkörperbereich Spuren durch äußere Gewalteinwirkung auf. Der Mann kam also gewaltsam zu Tode, noch am Dienstag soll eine Obduktion die näheren Umstände klären. Der Verdacht liegt nahe, dass der oder die Täter Spuren verwischen wollten und deshalb das Feuer legten.
Die Beamten des Landeskriminalamtes konnten zunächst nicht in das Haus, weil die Räume völlig verraucht waren. Das Gebäude wurde evakuiert und musste entlüftet werden.
Feuer neu entfacht
Allerdings brach dann gegen 11 Uhr erneut ein Brand aus, vermutlich aufgrund von Glutnestern, die sich dann durch die Belüftung erneut entfachten. Für die Feuerwehrleute war der Einsatz jedenfalls äußerst schweißtreibend, wie ein „Krone“-Lokalaugenschein zeigte. Erst nach Abschluss der Entlüftungsarbeiten konnte die Spurensicherung ihre Arbeit aufnehmen.
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