Das heimische Bundesheer probt mit Verbänden aus der Schweiz und aus Deutschland den Einsatz von Kampfpanzern und Drohnen.
Aufmarsch ist diese Woche auf dem Truppenübungsplatz in Allentsteig, Bezirk Zwettl, angesagt. Denn rund 200 heimische Soldaten werden hier in den kommenden Wochen mit bis zu 950 Kameraden aus der Schweiz sowie 200 Angehörigen der deutschen Bundeswehr „robustere Szenarien“ trainieren, wie Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die Aufgabenstellung der trinationalen Übung „TRIAS 25“ beschreibt. Neben Geländefahrzeugen kommen dabei auch Kampf- und Schützenpanzer sowie Drohnen zum Einsatz.
Multinationale Übungen stellen eine enorme Bereicherung durch das Kennenlernen der jeweilen Einsatztechniken dar.

Klaudia Tanner, Verteidigungsministerin
Bild: Martin A. Jöchl
Synergieeffekte ausloten
Erprobt werden sollen bei der Übung Synergieeffekte im Zusammenspiel der Einheiten aus drei verschiedenen Armeen. Zwischen Österreich, der Schweiz und Deutschland gibt es diesbezüglich seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit. So haben vor einem Jahr heimische Soldaten an einer großen Cyber-Übung bei den Eidgenossen und im vergangenen Dezember an einem Training bei der Bundeswehr teilgenommen. Die „TRIAS 25“ in Allentsteig ist jetzt bis zum 9. Mai angesetzt.
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