Bei zwei Verkäufen von Hotels in Kaprun im Pinzgau ist es offenbar zu Unregelmäßigkeiten gekommen. Die Staatsanwaltschaft führt ein Ermittlungsverfahren gegen drei Beschuldigte.
Rund um eine Firmenpleite im Hotel-Sektor in Kaprun kam es zu Ermittlungen der Kriminalpolizei im Pinzgau. Es wird in Richtung Betrug ermittelt, bei Hotelverkäufen sollen die Verkäufer geprellt worden sein. Zwei Hotels in Kaprun sollten um Millionenbeträge verkauft werden, es floss aber niemals Geld.
Ein Kaufvertrag wurde aufgehoben. Beim anderen Fall wird das Hotel inzwischen von den vermeintlichen neuen Eigentümern betrieben, obwohl der Kaufpreis nie bezahlt wurde. „Der Besitzer kann sein eigenes Hotel nicht betreten und muss sogar weiter für die Gemeindeabgaben aufkommen“, sagt der Landtagsabgeordnete Simon Heilig-Hofbauer (Grüne). Er berichtet von zahlreichen weiteren Geschädigten.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.