In Erdbebengebiet
Myanmars Junta schoss auf Rotkreuz-Mitarbeiter
Am 28. März 2025 erschütterte ein starkes Erdbeben der Magnitude 7,7 Myanmar, insbesondere die Regionen Sagaing und Mandalay. Seitdem sind Tausende Rettungskräfte im Einsatz, um Verletzte zu versorgen. Nun wurde bekannt, dass Myanmars Junta am Dienstagabend auf Rotkreuz-Mitarbeiter eines Hilfskonvois „Warnschüsse“ abfeuerte!
Die Militärjunta – unter der Führung von General Min Aung Hlaing – hatte zuvor in sechs Regionen den Notstand ausgerufen und die internationale Gemeinschaft um humanitäre Hilfe gebeten.
Dennoch gab es Berichte, dass die Junta den Zugang von Hilfsorganisationen zu bestimmten Gebieten einschränkte und weiterhin militärische Operationen gegen Rebellengruppen durchführte - selbst in den vom Erdbeben betroffenen Regionen.
Menschen, die durch das Erdbeben alles verloren haben, schlafen auf der Straße – ohne sauberes Wasser, ohne Nahrung und ohne Schutz vor der drückenden Hitze.
Ausmaß der Zerstörung enorm
Sie wissen nicht, wohin sie sich wenden sollen oder wo sie Sicherheit finden können. Das Ausmaß der Zerstörung ist enorm, Hilfe dringend nötig.
Konvoi „befolgte Anweisungen nicht“
Doch Hilfskonvois wird die Einreise in das krisengebeutelte Land erschwert. Truppen der Junta haben auf einen Hilfskonvoi des chinesischen Roten Kreuzes Warnschüsse abgefeuert. Der Konvoi habe die Anweisung des Militärs, in einer Konfliktzone anzuhalten, nicht befolgt, so ein Sprecher der Junta.
Der Vorfall habe sich am Dienstagabend ereignet und das chinesische Rote Kreuz habe weder die Regierung noch die Botschaft über seine Anwesenheit in dem Gebiet informiert.
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