In der drittgrößten Stadt Niederösterreichs sind Hunde offensichtlich in vielen Haushalten willkommen. Allerdings: Platz zum Austoben ohne Leinenzwang fehlte bisher. Jetzt wurde Abhilfe geschaffen.
Knapp 30.000 Menschen leben in Klosterneuburg. Und sie teilen sich die Stadt mit rund 2100 Hunden. Dass es dabei mitunter zu Unstimmigkeiten zwischen Hundebesitzern und anderen Passanten kommt, liegt auf der Hand – zumal eine geeignete Freilaufzone für die Vierbeiner bislang fehlte.
Erste Freilaufzone der Stadt
Das hat die Stadtgemeinde jetzt geändert. Neben dem Park-&-Ride-Parkplatz in der Au, in Nachbarschaft zum Freizeitzentrum Happyland und dem Bahnhof Klosterneuburg-Kierling, wurde nun die erste komplett eingezäunte Hundefreilaufzone in der Stadt geschaffen. Damit ging ein langgehegter Wunsch vieler Tierbesitzer und der Tierhilfe Klosterneuburg in Erfüllung.
Sogar Brunnen geschlagen
Tierhilfe-Obfrau Angelika Fuchs ist überzeugt, dass die Zone gut angenommen werden wird: „Es wurde hier eine angenehme Umgebung geschaffen, in der sich sowohl Hunde als auch deren Besitzer wohlfühlen.“ Das 925 Quadratmeter große Areal ist auf allen Seiten mit einem 1,80 Meter hohen Zaun gesichert. Um die Vierbeiner auch mit Frischwasser zu versorgen, wurde sogar vor Ort ein Brunnen geschlagen. Hundekotsackerl-Spender, Mitkübel und eine Sitzgelegenheit für die Zweibeiner runden das Angebot in der neuen Hundezone ab. „Mit dieser Zone zeigen wir, dass wir die Bedürfnisse der Hundehalter und ihrer vierbeinigen Lieblinge in unserer Stadt erst nehmen“, erklärt Bürgermeister Christoph Kaufmann.
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