Der europäische Automarkt ist in der Krise, der Blick geht daher immer stärker in andere Weltregionen, etwa nach Indien: Am Samstag startet eine steirische Wirtschaftsdelegation ihre Reise in das Riesenland – organisiert vom Internationalisierungscenter Steiermark. Vertreterinnen von AVL, ACstyria und Montanuniversität Leoben erzählen von den großen Chancen, die sie wittern.
Schon in den 1980er-Jahren begann Helmut List, in Indien ein Netzwerk aufzubauen. Heute hat der Grazer Automobilkonzern AVL sieben Zentren, verteilt über die Landkarte der aufstrebenden Wirtschaftsmacht. „Von weltweit 12.000 Mitarbeitern arbeiten 1000 in Indien – das sind jeweils mehr als in China oder Amerika“, rechnet Maria Kollmann vor. Als Vertreterin der AVL will sie diesen zukunftsträchtigen Markt noch weiter ausbauen.
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