Nach etwas mehr als einem Jahr verlässt Aushängeschild Alisa Buchinger den österreichischen Karatebund wieder. Die 32-Jährige spricht von persönlichen Gründen und äußert massive Kritik an ihrem Ex-Arbeitgeber...
Das ist ein Hammer! Der österreichische Karatebund muss in Zukunft ohne Alisa Buchinger auskommen. Die 32-Jährige kündigte mit 28. Februar ihren Vertrag beim Verband als Bundestrainerin für die U16- und U18-Kumite-Klasse. „Aus persönlichen Gründen“, wie die Salzburgerin am Donnerstagvormittag mitteilte. Hinzu äußerte sie scharfe Kritik am Karatebund. „Es gibt intern so viele Probleme, die ich nicht beseitigen konnte“, so Buchinger. Auch andere Mitarbeiter hätten jüngst gekündigt. „Der Führungsstil im Verband ist nicht mehr tragbar.“
Prägende Figur
Die bei den Athletinnen und Athleten beliebte Buchinger zählte in ihrer aktiven Zeit über viele Jahre zur absoluten Weltspitze und prägte die Sportart in Österreich enorm.
Gekrönt wurde die Karriere im Jahr 2015 mit der Goldmedaille bei der Heim-WM in Linz. Im Herbst 2024 gab sie beim Heimturnier ein überraschendes Comeback und wurde auf Anhieb Zweite.
Eine neue Stelle hat die Salzburgerin bereits gefunden. Mit 1. März zählt sie zum Betreuungsteam des Salzburger Schulsportmodells (SSM). Als Landestrainerin im Salzburger Verband bleibt sie vorerst im Amt.
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