Die steirische Kirchenspitze ist in Gedanken beim schwer kranken „Papa Francesco“, der seit mehr als einer Woche in der römischen Gemelli-Klinik behandelt wird. Erst vor wenigen Tagen reisten Steirer als „Pilger der Hoffnung“ in die Ewige Stadt.
Sie hatten sich schon so auf das Zusammentreffen mit Franziskus gefreut – doch aus der erhofften Begegnung auf dem Petersplatz wurde nichts: Eine sechzigköpfige Gruppe aus der Steiermark reiste unter der Leitung von Hochschulseelsorger Alois Kölbl vergangene Woche in die Ewige Stadt, um die sieben römischen Wallfahrtskirchen zu besichtigen.
Es wurde eine „Pilgerfahrt der Hoffnung“, wie Alois Kölbl erzählt: „Wir haben intensiv für den Papst gebetet. Besonders berührend war das Rosenkranzgebet vor der Marienikone ,Salus Populi Romani’ in der Basilika Santa Maria Maggiore, die der Heilige Vater vor und nach jeder seiner Reisen besucht.“
„Ich schätze seine Liebe zu den Armen“
Auch der neue steirische Weihbischof Johannes Freitag weilte vor wenigen Tagen in Rom – just zu dem Zeitpunkt, als „Papa Francesco“ in die Gemelli-Klinik eingeliefert wurde. „Ich schätze seine Authentizität und glaubwürdige Liebe zu den Armen sehr. Er hat die Flüchtlingsinsel Lampedusa besucht und Menschen geküsst, die von Krankheit gezeichnet sind.“ In Gedanken und Gebeten sei er bei dem Kranken, versichert Freitag.
Wilhelm Krautwaschl wiederum wurde unter Franziskus zum Grazer Diözesanbischof geweiht und fühlt sich mit ihm sehr verbunden, wie er betont: „Wegen seiner Botschaften und Schwerpunkte, wegen seines Einsatzes für die Ärmsten und für die Umwelt, wegen der Begegnungen mit ihm. Und vor allem wegen seiner innigen Beziehung zu Gott und seines Weges der Nachfolge Jesu, den er unbeirrt geht.“ Das steirische Kirchenoberhaupt betet in diesen schweren Stunden dafür, „dass der Papst gerade jetzt von Gott begleitet wird.“
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