28.07.2013 11:53 |

4:0-Heimsieg

Rapid hat sich für die EL-Qualifikation warmgeschossen

Rapid hat am Samstag eine erfolgreiche Aufwärmübung für die anstehende Europa-League-Qualifikation gegen Asteras Tripolis absolviert. Die Hütteldorfer feierten gegen den SC Wiener Neustadt einen souveränen 4:0-Heimerfolg und zeigten sich bei Spielfeld-Temperaturen von 44 Grad nicht nur spielerisch verbessert, sondern auch weitgehend hitzeresistent - ein gutes Vorzeichen für das Gastspiel am Donnerstag auf dem Peloponnes, wo derzeit ähnliche Wetterbedingungen herrschen.

Trainer Zoran Barisic war allerdings schon nach dem Wiener-Neustadt-Match der Diskussion über die hohen Temperaturen überdrüssig. "Jeder ist Profi genug, dass er weiß, wie er mit seinem Körper umzugehen hat", meinte der Wiener. Bei derartiger Hitze Fußball zu spielen, hat laut Barisic diverse Vorteile. "Die Burschen bekommen einen schönen Körper und eine schöne Bräune."

Auch seine Kicker nahmen die Extrem-Bedingungen relativ locker. "Es war heiß, aber durch die Trinkpausen war es okay", sagte Christopher Trimmel. Doppeltorschütze Terrence Boyd empfand den Auftritt im Hanappi-Stadion zwar als anstrengender als jenen mit dem US-Team auf Jamaika, "doch wir sind topfit und bereit".

Rapids Weg bleibt steinig und hart
Bei Rapid stieg am Samstag die Leistungskurve und das Selbstvertrauen, was Barisic zufrieden zur Kenntnis nahm. "Wir haben den Ball gut zirkulieren lassen, hinten wenig zugelassen und uns viele Chancen herausgespielt. Leider war die Chancenverwertung ein Manko", sagte der 43-Jährige. Allzu große Euphorie wollte der Coach aber auch nicht verbreiten. "Es war gegen den LASK und den WAC nicht alles schlecht, genauso wie gegen Wiener Neustadt nicht alles gut war", meinte Barisic und betonte: "Unser Weg ist nach wie vor hart."

Wiener-Neustadt-Betreuer Heimo Pfeifenberger zollte den Hütteldorfern Respekt. "Rapid war sehr stark, und mit zehn Spielern war es schwierig, die Räume zu schließen", sagte der Salzburger in Anspielung auf die frühe Rote Karte für Dennis Mimm nach einem brutalen Einsteigen gegen Boyd. "Das hat uns sicher in die Karten gespielt", gab Barisic zu. Laut Pfeifenberger geschah die Attacke ohne Absicht. "Mimm hat sich auch gleich danach dafür entschuldigt."

Mehr Kopfzerbrechen als das Blackout seines Rechtsverteidigers bereitet dem Ex-Teamspieler ohnehin die aktuelle Situation seines Vereins. Auch wenn es in den ersten beiden Runden gegen Salzburg und Rapid ging - null Punkte und ein Torverhältnis von 1:9 lassen für den weiteren Saisonverlauf wenig Gutes erahnen. "Das ist ein Zeichen, dass noch viel Arbeit auf uns wartet", sagte Pfeifenberger.

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