Zeugen meldeten, dass ein Lieferwagen auf der Kreuzberg Landesstraße in Bischofshofen im Straßengraben lag. Die Beamten trafen den Lenker zu Hause an: Dort verweigerte der 37-Jährige den Drogentest und schob den Unfall seinen Arbeitskollegen in die Schuhe. Es gibt auch positive Nachrichten: Im Flachgau verliefen 220 Alkotests negativ.
Sonntagmorgen klingelte bei der Bischofshofener Polizei des Öfteren das Telefon: Mehrere Zeugen berichteten von einem weißen Kleintransporter, der im Straßengraben lag. Die Polizei machte sich zur Unfallstelle auf und fand den Wagen neben der Kreuzberg Landesstraße auf Höhe des dortigen Privatgymnasiums St. Rupert.
Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme forderten Polizisten den Lenker an seiner Wohnadresse zu einem Alko- sowie Drogentest auf. Nachdem der Alkotest negativ verlaufen war, verweigerte der 37-jährige Pongauer den Drogenvortest und eine klinische Untersuchung.
Die Polizisten nahmen ihm seinen Führerschein vorläufig ab und zeigten ihn bei den zuständigen Behörden an. Den Unfallhergang am Abend des 22. Februar versuchte der 37-Jährige seinen Arbeitskollegen anzulasten, was die ermittelnden Polizisten noch vor Ort widerlegen konnten.
Alkolenker und Raser
Die Polizei kontrollierte in der Nacht auf Sonntag übrigens schwerpunktmäßig im Flachgau und in der Stadt Salzburg. Satte 220 Alkotests führten die Beamten durch, kein einziger verlief negativ. Nur im Gasteinertal fuhr den Beamten eine 30-jährige Pinzgauerin ins Netz. Sie hatte 1,1 Promille intus, ist ihren Führerschein los und wird angezeigt. Ebenso ergeht es einem 42-jährigen Pongauer, der in der 50er-Beschränkung mit 102 km/h in die Radarfalle raste.
Und Sonntagmorgen fiel einer Polizeistreife noch ein 25-jähriger Salzburger auf. Die Kontrolle ergab: 1,54 Promille, Führerschein weg, Anzeige folgt!
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