Sechs Steirer greifen heute mit der Austria zum Liga-Hit bei Leader Sturm Graz nach Spitze. Kernöl ist Pflicht, fünf Spieler sind gefährdet.
„Die guten Steirer spielen eben in Wien“, lacht Austria-Kapitän Manfred Fischer. Der Birkfelder kann heute mit Violett zum Bundesliga-Restart bei Leader Sturm in seiner steirischen Heimat für eine Sternstunde sorgen. Gehen die Veilchen wie schon beim letzten 2:0-Erfolg im Cup-Viertelfinale gegen den Meister als Sieger vom Platz, würden die Violetten in der Tabelle erstmals ganz oben stehen.
„Hätte mir das jemand vor der Saison gesagt, wäre das schon sehr mutig gewesen. Vor allem nach dem bitteren Europacup-Aus gegen Ilves Tampere. Aber wir haben eine breite Brust, wollen Platz eins, alles andere wäre gelogen. Wir machen es den Gegnern seit Monaten extrem schwer, die Geschlossenheit ist bewundernswert, das habe ich noch nicht oft erlebt. Es gibt aber immer noch Phasen mit dem Ball, in denen wir ruhiger bleiben müssen“, meint Fischer.
Grüne Herz Österreichs stark vertreten
Der im violetten Lager aber nicht der einzige Steirer ist. Mit Goalie Mirko Kos (Mürzzuschlag), Johannes Handl (Frohnleiten), Reinhold Ranftl (Kapfenstein), Moritz Wels (Dechantskirchen) und Andreas Gruber (Mürzsteg) ist das Grüne Herz Österreichs bei der Austria stark vertreten. „Der Schmäh rennt natürlich immer, beim Mittagessen geht ohne Kernöl nichts, aber darauf ist auch schon der Rest unserer Mannschaft gekommen“, zwinkert Fischer. Einmal im Monat will der 29-Jährige nach St. Jakob im Walde. Wo Mama Elisabeth im Familienunternehmen Gasthaus Orthofer als Köchin im Einsatz ist und sich Oma Maria um die Suppen kümmert. „Im Winter kann man hier auch sehr gut langlaufen, die Natur und Ruhe sind einzigartig, geben viel Kraft.“
Heute erfährt man ebenfalls den nächsten Gegner (LASK, WAC oder Hartberg) für das Cup-Halbfinale Anfang April. Die Austria ist heiß, will den elften (!) Pflichtspielsieg in Folge feiern, muss aber auch aufpassen – Dragovic, Vinlöf, Prelec, Wiesinger und Fischer sahen bereits viermal Gelb. Nach Sturm wartet schon das Derby ...
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