Nach einem schwierigen Herbst, in dem Anteo Fetahu bei SW Bregenz aufgrund von Verletzungen kaum Einsatzminuten hatte, ist die Altach-Leihe nun pünktlich zum Start ins Frühjahr wieder fit und topmotiviert. Bei den Landeshauptstädtern will seine nächsten Entwicklungsschritte machen.
Der Herbst war nicht einfach für Anteo Fetahu. Im Sommer noch hatte der 22-Jährige einen Zweijahresvertrag bei Bundesligist Altach unterschrieben und wurde für Spielpraxis als Leihe nach Bregenz gesendet – alles lief gut für den jungen Deutsch-Albaner. Dann schlug der Verletzungsteufel zu. Wegen Muskelproblemen verpasste Fetahu nicht nur den Auftakt in Liga zwei, sondern die ersten sechs Spiele. Gerade genesen, verletzte er sich wenige Runden später erneut. Nur 172 Minuten stand er im Herbst in der Liga auf dem Platz – da aber war Fetahu effizient, traf einmal und bereitete drei Tore vor.
Die Winterpause hat der Ex-Dornbirner aber gut genutzt. Darum ist er jetzt beschwerdefrei, zeigte sich im Testderby am vergangenen Wochenende gegen seinen Stammklub Altach in bester Spiellaune. „Ich hatte vier Monate Pause im Herbst, das war frustrierend. Jetzt will ich fit bleiben, darauf liegt mein Fokus. Ich möchte wieder Spaß am Kicken haben“, erklärt Fetahu, der im Test gegen die Rheindörfler mit einem Aluminium-Knaller in Halbzeit zwei nur knapp an einem Treffer vorbeischrammte, „ich weiß jetzt, dass ich mehr tun muss. Besser aufwärmen, mich allgemein besser vorbereiten.“
Kein Wechsel
Und so will Fetahu weitere Schritte in seiner Entwicklung machen. Die aber vorerst definitiv in Bregenz passieren werden. „Es ist kein Thema, dass ich im Winter schon nach Altach wechsle“, stellt er klar, „und in Bregenz wollen wir an den starken Herbst anknüpfen. Wir haben eine sehr intensive erste Trainingswoche hinter uns und sind auf einem guten Weg. Im ÖFB-Cup beim WAC am 31. Jänner werden wir uns nicht verstecken!“
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