Ultimativen Luxus verspricht das Haus am Fuschlsee seinen gut betuchten Gästen. Doch die internationale Hotelkette schafft es nicht, Personal längerfristig an sich zu binden. Zu allem Überfluss kommt ihr jetzt auch noch die Direktorin abhanden ...
Die meisten Menschen stehen dem neuen Jahr wohl positiv gesonnen gegenüber. Im Rosewood Schlosshotel Fuschl zittert man wieder einmal vor der Zukunft. Geschuldet ist das der großen Mitarbeiter-Fluktuation. Die internationale Hotelkette schafft es nicht, Personal längerfristig an sich zu binden.
Auch nicht in der obersten Ebene. So ist auch die derzeitige Interims-Direktorin, Martina Lebensorger, nach nur drei Monaten schon wieder am Sprung. „Frau Lebensorger möchte sich auf eigenen Wunsch beruflich verändern“, lautet die offizielle Begründung. Einen neuen Direktor gibt es immer noch nicht. Das riesige Luxushotel ist damit de facto führungslos.
In Folge dessen müssen derzeit wichtige Entscheidungen auf die lange Bank geschoben werden, wie die „Krone“ erfahren hat. Das umfasse etwa größere finanzielle Ausgaben, wie neue Anschaffungen oder nötige Reparaturen. Für ein Hotel, das seinen Gästen während des Aufenthalts den obersten Luxus verspricht, ein wahres Desaster. Verborgen bleibt das Durcheinander den Gästen nicht. „Enttäuschung auf ganzer Linie“, lautet eine Bewertung im Internet.
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