

Feueralarm in der Nacht auf Freitag im Innsbrucker Stadtteil Wilten: In einem Abbruchhaus brach im Keller aus derzeit noch unbekannter Ursache ein Brand aus. Männer, die sich seit Wochen in dem eigentlich leer stehenden Gebäude aufhielten, wurden von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht. Eine Person musste in die Klinik eingeliefert werden.
Mitten in der Nacht wurden die Einsatzkräfte alarmiert. In dem normalerweise leer stehenden Abbruchhaus in Wilten war im Keller plötzlich Feuer ausgebrochen. Warum, ist derzeit noch völlig unklar.
Polizei: „Keine Obdachlosen“
Fest steht, dass sich in diesem Gebäude seit mehreren Wochen regelmäßig vier Männer im Alter zwischen 20 und 36 Jahren aufhielten. Um Obdachlose handle es sich aber nicht, weil alle vier Personen aufrechte Wohnadressen hätten, hieß es vonseiten der Polizei auf „Krone“-Nachfrage.
Während eine Person in einem Zimmer schlief, nahmen die drei wachen Männer Knistergeräusche wahr.
Die Polizei
Gegen 2 Uhr hielt sich das Quartett im ersten Stock des Hauses auf. „Während eine Person in einem Zimmer schlief, nahmen die drei wachen Männer Knistergeräusche wahr. Sie begaben sich in den Keller, von wo aus ihnen bereits Flammen entgegenschlugen“, heißt es vonseiten der Ermittler.


Feuerwehr brachte Männer in Sicherheit
Die Männer versuchten noch, den Brand zu löschen. Jedoch erfolglos. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck und die Freiwillige Feuerwehr Wilten brachten die vier Personen in Sicherheit und starteten dann mit dem Löschangriff. Die Situation konnte dann rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Ein Mann musste laut Polizei mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Innsbrucker Klinik eingeliefert werden. Ermittlungen zur Brandursache laufen.
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