Unfassbare Bluttat Anfang März 2024 im deutschen Nordbaden: Ein Ehepaar erschlug eine 27-Jährige und deren Mutter – das Kind der jungen Frau nahmen die Angeklagten mit, wollten es wie ihr eigenes großziehen. Beim Prozessauftakt wegen Doppelmordes in Mannheim legen die beiden Deutschen ein erschreckendes Geständnis ab.
Ein kleines Mädchen ist am 7. März 2024 erst fünf Wochen alt – als Marco O. und Ehefrau Ina dessen Mutter und Oma ermordet haben sollen. Nur um das Baby zu entführen, es zu behalten und als ihr eigenes großzuziehen. Die Leiche der 27-jährigen Ukrainerin wurde Tage später am deutschen Rheinufer gefunden, die der 51-Jährigen in einem See im Landkreis Karlsruhe.
Ukrainerinnen mit Gummihammer erschlagen
Vor Gericht in Mannheim legen die beiden beim Prozessauftakt wegen des grauenhaften Doppelmordes ein Geständnis ab. „Ich finde mich abscheulich, für das, was ich ihnen angetan habe. Ich habe dem Kind alles genommen“, so der 43-jährige Deutsche.
Ich finde mich abscheulich, für das, was ich ihnen angetan habe. Ich habe dem Kind alles genommen.
Marco O. vor Gericht in Deutschland
Noch vor der Geburt des nun verwaisten Mädchens lernte das Ehepaar die zwei ermordeten Frauen über eine Plattform für Flüchtlingshilfe kennen – die Absicht sei damals schon eine grausame gewesen. Anfang März luden die Angeklagten ihre Opfer schließlich zum Essen ein, verabreichten ihnen heimlich Sedativa. Marco O. erschlug die Ukrainerinnen später mit einem Gummihammer, seine Frau wartete beim Auto – das Baby im Arm.
Unerfüllter Kinderwunsch als Motiv
Vor Gericht redet sich das Ehepaar auf ihren unerfüllten Wunsch nach einer kleinen Tochter aus. Doch jetzt: „Das Mädchen hat keine Mutter mehr, meine Kinder haben auch keine Mutter mehr“, sagt die angeklagte Frau.
Ein Urteil ist nach neun Verhandlungstagen am 21. Februar geplant. Wegen der geständigen Verantwortung des Ehepaars könnte der schockierende Prozess jedoch schon früher zu Ende gehen.
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