Kurz vor der Bescherung drohte es in Altlichtenwarth im Bezirk Mistelbach finster zu werden – doch dann flogen zwei „Weihnachtsengerl“ ein.
Es war kurz nach 15 Uhr als in der Wohnhausanlage „Am Weinberg“ im Bezirk Mistelbach nicht das Weihnachts-, sondern das Alarmglöckerl zu läuten begann. Denn plötzlich fingen die Lichter der Lampen unruhig zu flackern an, und auch so manches Elektrogerät begann regelrecht zu „stottern“. Kurzum: In den zehn Wohnungen funktionierte nichts mehr einwandfrei.
Heiliger Abend ohne Strom drohte
„Wir haben befürchtet, dass wir im wahrsten Sinne es Wortes den Heiligen Abend im Lichterschein brennender Kerzen verbringen müssen“, schildert eines der Opfer der verrückt spielenden elektrischen Versorgung. Doch zum Glück hatten zwei besondere Mitarbeiter im Netz-NÖ-Servicecenter der Bezirkshauptstadt Dienst. „Wir haben uns sofort in unseren Einsatzwagen gesetzt und sind an den Ort des Geschehens losgefahren“, schildern die jungen, aber erfahrene EVN-Techniker Dominik Stacher und Dominik Graf.
Fast schon auf den ersten Blick erkannten die beiden Experten die Ursache des Dilemmas. Denn sie stellten rasch fest, dass ausgerechnet das Hausanschlusskabel beschädigt war. Die Reparatur wurde kurzerhand erledigt, sodass die Stromversorgung wieder rasch hergestellt werden konnte. Für die betroffenen Familien waren damit die Weihnachtsfeiertage in letzter Minute gerettet! Das kleine „Stromwunder“ war geschehen.
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