Anna (Janina Uhse) und Thomas (Florian David Fitz) planen ihre Hochzeit in den Tiroler Alpen – und das mit der ganzen Familie. Doch zwischen Karriereplänen, familiärem Chaos und so einigen Konflikten droht die Feier zu scheitern. Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zu „Der Spitzname“, einer lustigen Familienkomödie in winterlicher Idylle.
Familiäre Verschränkungen sorgen bisweilen für Kommunikative Kabbeleien: Anna (Janina Uhse) will ihrem Langzeitlover Thomas (Florian D. Fitz) in einem piepfeinen Alpenresort in den Tiroler Bergen das Jawort geben. Als moderat feierwütige Entourage der Eheleute in spe haben sich die Mitglieder des Berger-Böttcher-Clans eingefunden, um sich alsbald verbal zu bekriegen.
Zwar folgt „Der Spitzname“ aus Sönke Wortmanns Vorgängerfilme „Der Vorname“ und „Der Nachname“, die im aktuellen Filmtitel vermeintlich anklingende „Namensverballhornung“ wird hier aber nicht übermäßig strapaziert.
Stattdessen gefällt sich Christoph M. Herbst als rasanter Pistenrowdy auf dem Hosenboden, in der Sauna werden Bilder jenseits der Gürtellinie geknipst, und die Damen Uhse und Iris Berben präsentieren coolen Wintermodenschick vor gediegenem Chalet-Ambiente. Wirklich lustig ist, dass ein einheimischer Bergfex, der ein Hochzeitsgstanzl vorträgt, dem Star-Ensemble glatt die Show stiehlt.
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