Weil die Busfahrpläne in der Region Krems einfach umgestellt wurden, gibt es Probleme beim Transport der Kinder aus Egelsee zu den Kindergärten in Stein – der „Begleit-Service“ durch Betreuerinnen kommt aus dem Takt. Der Bürgermeister fand eine unbürokratische (Zwischen-)Lösung.
Der Begleitservice für Kindergartenkinder aus dem Stadtteil Egelsee hat in Krems eine jahrzehntelange Tradition. Betreuerinnen fahren während der Woche jeden Tag mit dem Linienbus nach Egelsee, begleiten die Kleinen im Bus zu den Kindergärten in Stein. Mittags funktioniert die Tour in umgekehrter Richtung nach demselben System.
Streichung der Busse erfolgte ohne Vorwarnung
Mit dem jüngsten Fahrplanwechsel wurden jedoch unvermittelt zwei Bus-Verbindungen auf dieser Route gestrichen. „Die Betreuerinnen müssten bei den neuen Fahrzeiten morgens 40 Minuten in Egelsee warten und kämen auch mittags nicht mehr rechtzeitig zurück“, schildert Bürgermeister Peter Molnar das Problem.
Derzeit laufen Gespräche mit dem Busbetreiber, um erneut eine Fahrplanänderung zu erwirken. Aber auch Alternativlösungen werden geprüft.
Peter Molnar, Bürgermeister von Krems
Chauffeur für die Kinderbetreuerinnen
Für das es aber jetzt eine unbürokratische Übergangslösung gibt: Der Dienstwagen des Stadtchefs bringt die Betreuerinnen in der Früh nach Egelsee und holt sie mittags dort wieder ab. Die anderen beiden Fahrten absolvieren die Frauen mit den Kindergartenkindern im Bus. Im neuen Jahr soll eine neue Bus-Lösung gefunden werden.
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