In Griechenland
Zahl unbegleiteter Flüchtlingskinder verdoppelt
Die Zahl der in Griechenland ankommenden unbegleiteten Flüchtlingskinder hat sich 2024 verdoppelt, unter Berücksichtigung, dass die Migration nach Hellas den höchsten Stand innerhalb von fünf Jahren erreichte.
Das berichteten am Dienstag die NGOs „Save the Children“ und „Griechischer Flüchtlingsrat“ in Athen. Sie skizzierten und kritisierten auch die harte soziale Realität, mit der Buben und Mädchen in Flüchtlingsunterkünften konfrontiert seien.
Menschenunwürdige Bedingungen
Manche würden unter menschenunwürdigen Bedingungen leben, einschließlich der Versorgung mit minderwertigen Lebensmitteln und sogar Kakerlaken in den Räumlichkeiten, so die Organisation „Save the Children“. In Griechenland stieg die Zahl der Migranten und Geflüchteten in den ersten elf Monaten des Jahres 2024 um 35 Prozent auf 57.363.
Das stellt laut UNHCR-Daten die höchste Zahl seit 2019 dar. Dabei kamen mehr als 13.000 Kinder auf dem Seeweg an, ein Anstieg um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der unbegleiteten Kinder verdoppelte sich und erreichte rund 3.000, verglichen mit 1.490 im Jahr 2023.







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